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Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Premieren im September 2016

Die Spielzeit 16/17 kommt mit Premieren im Volkstheater, Residenztheater und den Kammerspielen ins Rollen:

Volkstheater

Unschuld
Schauspiel von Dea Loher
Inszenierung: Lilja Rupprecht
Premiere am 22. September

Vor dem Horizont des Meeres, in einer Stadt irgendwo in Europa, versuchen Fadoul und Elisio, zwei illegale Immigranten, einen Blick in ihre Zukunft zu werfen. Doch statt auf das Meer zu sehen und die Freiheit zu spüren, beobachten sie eine junge Frau die ins Wasser geht, um den Tod zu finden. Sie helfen ihr nicht und so beginnt ein Reigen von 19 Geschichten über kleine Alltäglichkeiten und große Menschheitsfragen:
Absolut, eine junge blinde  Frau tanzt in einem Nachtclub für die Männer, die sie mit ihren Blicken begehren. Frau Habersatt bittet um Vergebung für Taten, die sie nicht begangen hat. Franz hat eine Aufgabe für sein Leben gefunden: er arbeitet in einem Bestattungsunternehmen, er versorgt die Toten. Seine Frau Rosa möchte ein Kind von ihm. Die Mutter von Rosa, Frau Zucker, hat Zucker und übergibt die Verantwortung für sich an Rosa und Franz: sie zieht bei ihnen ein. Ella, eine alternde Philosophin, hat ihre Bücher verbrannt und glaubt nur noch an die Unzuverlässigkeit der Welt.
Dea Loher erzählt Geschichten über Schuld und Angst, Trauer und Zuversicht, Hoffnung und Versagen von Menschen am Rand der Gesellschaft, deren gemeinsame Sehnsucht es ist, sich mit dem Leben zu versöhnen.

Residenztheater

Die Räuber
Schauspiel von Friedrich Schiller
Inszenierung: Ulrich Rasche
Premiere am 23. September

Die Inszenierung erfährt schon Wochen vor der Premiere einen Hype, und die Vorfreude auf diesen Spielzeitauftakt im Residenztheater ist groß: Ulrich Rasche führt Regie in Schillers Sturm-und-Drang-Drama „Die Räuber“, dem wilden und auch ein wenig seltsamen Stück um die ungleichen und verfeindeten Brüder Franz und Karl Moor. Rasche, zum ersten Mal am Resi, ist bekannt für seine formstrengen Chorarbeiten und für seine mächtigen Bühnenkonstruktionen. So hat er 2015 in seinem aufsehenerregenden Frankfurter „Danton“ riesige rollende Walzen gebaut, auf denen sich die Darsteller unaufhörlich fortbewegen müssen. Auch jetzt kündigt das Münchner Staatschauspiel ein „gigantisches Bühnenbild“ an, das „Schillers Figuren in das Räderwerk eines gewaltigen Maschinentheaters“ einspanne, um nach den Worten des Dichters „die Seele bei ihren geheimsten Operationen zu ertappen“. Seit Jahresbeginn wird bereits an der Aufführung gearbeitet, in der die wunderbaren jungen Schauspieler Valery Tscheplanowa und Franz Pätzold als Franz und Karl Moor zu sehen sind. Insgesamt sollen 19 Akteure und sieben Live-Musiker in dem – ja vielleicht - Spektakel auftreten. Spannend! sis

Kammerspiele

Der Fall Meursault
Schauspiel nach dem Roman von Kamel Daoud
Inszenierung: Amir Reza Koohestani
Premiere am 30. September

Der Roman „Der Fremde“ von Nobelpreisträger Albert Camus, erschienen 1942, erzählt die Geschichte des Franzosen Meursault, der einen Algerier erschießt, weil die Sonne ihn so blendete. Dieser von Meursault getötete Mann hatte bei Camus weder Name noch Geschichte, er tauchte nur auf ein paar Seiten auf, um Camus zur Entfaltung seiner existentialistischen Philosophie zu dienen. Der algerische Journalist Kamel Daoud ändert das nun und gibt dem Opfer einen Namen. In seinem Roman „Der Fall Meursault – Eine Gegendarstellung“ erzählt er die Geschichte des „Fremden“ noch einmal – aus der Perspektive des Opfers. Daouds Erstlingsroman hat sowohl in Deutschland als auch in Algerien und Frankreich hohe Wellen geschlagen. Auf welchem Fundament beruhen westeuropäische Kunst und Werte und auf wessen Kosten werden sie gelebt? Nun kommt noch eine weitere Perspektive, ein weiterer Kontext hinzu: Der aus dem Iran kommende international renommierte Regisseur Amir Reza Koohestani verlässt für seine erste Produktion an den Kammerspielen die rein postkoloniale Perspektive und sucht über sie hinausgehend allgemeine Prinzipien von Unterdrückung, Wiederaneignung und Selbstbehauptung darzustellen. Mit Hilfe von SchauspielerInnen mit iranischen, libanesischen, lettischen, bulgarischen, schweizerischen und deutschen Wurzeln setzt er Daouds Roman in ein multiperspektivisches Sprachpanorama.

Premieren im Juli 2016
TheaGe-Kritiken zu den Premieren der Spielzeit 2015/16

 

 


 

 

 Volkstheater München / Wikimedia Commons

 

 

 

 Residenztheater / Foto: Gerhardt Kellermann

 

 

 

 

Münchner Kammerspiele / Foto: Andreas Pohlmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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