TheaGe München Theater und Kultur in München - Anmelden und dabei sein
Theater und Kultur in München - Anmelden und dabei sein

Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Residenztheater, Kammerspiele, Volkstheater, Nationaltheater

Premieren im April 2016

Im April wird es politisch auf Münchens Schauspiel-Bühnen: Im Residenztheater inszeniert Regie-Star Frank Castorf die Kriegs-Groteske "Die Abenteuer des guten Soldaten Švejk im Weltkrieg", und Tina Lanik bringt Thomas Bernhards Alt-Nazi-Satire "Vor dem Ruhestand" auf die Bühne. In den Kammerspielen geht es in Elfriede Jelineks neuem Stück "Wut" um die grassierenden Unsicherheiten nach dem Attentat auf "Charlie Hebdo". Im Volkstheater feiert ein satirisch-politisches Auftragswerk der jungen Autorin Nora Abdel-Maksoud seine Uraufführung: "Sie nannten ihn Tico". Und auch im Nationaltheater steht eine ganz besondere Premiere auf dem Spielplan: Pina Bauschs Ballett "Für die Kinder von gestern, heute und morgen".

Residenztheater

Die Abenteuer des guten Soldaten Švejk im Weltkrieg
Schauspiel nach dem Roman Jaroslav Hašek
Inszenierung: Frank Castorf
Premiere am 8. April

Der "brave Soldat Švejk", der in einer wüsten Odyssee durch die südosteuropäischen Gebiete des Ersten Weltkriegs zieht, ist ein Autoritätenverweigerer, ein Widerspruchsgeist, ein Anarcho-Typ. Mit beredtem Schwachsinn und starkem Lebenswillen entlarvt er die Absurdität des österreichisch-ungarischen Vielvölkerstaats am Abgrund und des militärischen Kriegsgebarens. Ein Stoff wie gemacht für Regie-Titan Frank Castorf, dem ein einzelner Text immer nur Grundlage für eine eigene Mischung dient (zuletzt im "Baal"). Es spielen u.a. Bibiana Beglau, Valery Tscheplanowa, Aurel Manthei und Franz Pätzold.

Vor dem Ruhestand
Schauspiel von Thomas Bernhard
Inszenierung: Tina Lanik
Premiere am 30. April

Es gibt Grund zu feiern: Rudolf Höllerer und seine beiden Schwestern feiern wie jedes Jahr den Geburtstag des SS-Führers Heinrich Himmler – zudem ist es Höllerer als Landtagsabgeordnetem gelungen, den Bau einer Chemiefabrik vor der eigenen Haustür zu verhindern. Vera, mit Rudolf in inzestuöser Notgemeinschaft verbunden, und Clara, die an Rollstuhl und Familiengefängnis gefesselte "Sozialistin", bereiten ihrem Bruder einen monströs vergangenheitsseligen Geburtstagsspuk. In Thomas Bernhards Stück von 1979 wird den ewigen Nazis eine Mischung aus Umweltschutz, Antikapitalismus, Amerikafeindlichkeit und Herrenmenschentum abgelauscht - heute wieder von bizarrer Aktualität! Unter der Regie von Tina Lanik ("Romeo und Julia") spielen Gundi Ellert, Götz Schulte und Charlotte Schwab.

Kammerspiele

Wut
Schauspiel von Elfriede Jelinek
Inszenierung: Nicolas Stemann
Premiere 16. April

Was ist los mit unserer Welt? Das Stück setzt ein bei den hautnahen Brandherden, bei den Anschlägen auf die Redaktion des "Charlie Hebdo" in Paris und den folgenden tödlichen Attentaten. Ein "Wir" erhebt seine Stimme, das im Namen der Wut spricht und alle Zweifel und Ohnmachtsgefühle wegfegt. "Wir" - das sind einerseits die ohne Heimat, ohne Besitz und Orientierung, die in blindwütigem Narzissmus ihr eigenes Schicksal zum Weltschicksal machen wollen, die Gotteskrieger im Namen Allahs. "Wir" - das sind andererseits diejenigen, die aus einem Gefühl der Ohnmacht neue Scheingewissheiten und Regeln schaffen zu Themen wie Islamisierung, Flüchtlinge, Griechenland, Lügenpresse. Das Muss-Stück für alle, die tiefer nachdenken wollen über die grassierende Unsicherheit, die Stoff zum Diskutieren und Streiten suchen, verpackt in brillante Sprachkunst.

Volkstheater

Sie nannten ihn Tico
Schauspiel von Nora Abdel-Maksoud
Inszenierung: Nora Abdel-Maksoud
Premiere am 20. April

Deutschland in unmittelbarer Zukunft. Das staatlich verordnete Große Fasten und eine allgegenwärtige Furcht vor schwarzhaarigen Männern haben das Land erkalten und einen süddeutschen Politiker namens Schorsch groß werden lassen. Die beiden Junkies Pancho und Lefty fristen gleichmütig ihr Dasein in einem Kaff namens Moers. Lefty träumt von seinem leiblichen Vater, Tico, eine Art Robin Hood der besseren Verhältnisse, den Lefty aber nie kennengelernt hat. Da finden beide in einer Mülltonne Pimpf – ein lustiges Baby unklarer Herkunft. Beim Versuch, es an einen sicheren Ort zu bringen, stolpern Pancho und Lefty in ein Roadmovie durch die mediale Öffentlichkeit Deutschlands. Doch wohin sie kommen löst Pimpf statt liebevoller Gefühle nur Angst und Schrecken aus – er hat nämlich tiefschwarzes Haar. Wer hat den wohl gezeugt? Nora Abdel-Maksoud war 2015 mit ihrem Stück "Kings" zum Festival "Radikal Jung" eingeladen. Fürs Münchner Volkstheater hat sie nun ein neues Stück geschrieben. Auch bei "Sie nannten ihn Tico" führt die Autorin wieder selbst Regie.

Nationaltheater

Pina Bausch: Für die Kinder von gestern, heute und morgen
Eine Gemeinschaftsproduktion des Bayerischen Staatsballetts mit der Pina Bausch Foundation
in Kooperation mit dem Tanztheater Wuppertal Pina Bausch
Premiere am 3. April

Erstmals wird ein jüngeres Pina-Bausch-Stück komplett von einer anderen Compagnie als dem Tanztheater Wuppertal aufgeführt: Nach mehrjährigen Bemühungen hat der scheidende Staatsballett-Direktor Ivan Liška die Aufführungserlaubnis für "Für die Kinder von gestern, heute und morgen" erhalten. Das Stück verbindet alle Elemente, die die große Qualität des Tanztheaters von Pina Bausch ausmachen. Das Stück entstand 2002, also in einer Phase, in der die Stücke wieder tänzerischer wurden. Es ist eines der hinreißendsten und charmantesten Stücke der letzten Schaffensperiode von Pina Bausch in Wuppertal.

Premieren im März 2016
Aktuelle TheaGe-Kritiken zu den Premieren der Spielzeit 2015/16

 

 


 

 

 

 

 

 

 

Residenztheater München / Foto: Gerhard Kellermann

 

 

 

 

 

 

 

Münchner Kammerspiele / Foto: Andreas Pohlmann

 

 

 

 

Volkstheater München - © Brückner Architekten

 

 

 

Nationaltheater / Foto: Felix Löchner

Facebookseite der TheaGe TheaGe bei Twitter Google Plus - TheaGe München Wikipedia-Artikel über die Theatergemeinde München RSS Feed der TheaGe München

Unser Angebot Veranstaltungen Kultur-Extras Spielstätten Ihre TheaGe
Ihre Vorteile Suche & Bestellung TheaGe-Extras Deutsches Theater Kontakt
Kulturaufruf Last-Minute Tickets Kulturreisen Gasteig Newsletter
Nachmittags-Abo Oper in München Tagesfahrten Kammerspiele Formulare für Meldungen
Konzert-Abos Schauspiel in München Führungen Nationaltheater Außenstellen 
Familien-Abos Konzerte in München TheaGe in der Residenz Prinzregententheater Geschichte
Geschenk-Abos Tipps & aktuelle Meldungen 's Münchner Jahr Residenztheater Presse
Kultur-Gutschein Monatsprogramm Kino Treff Rio Volkstheater Partner und Links
Anmeldung Stückebeschreibungen Ihr Kultur-Bonus und viele mehr... Bund der Theatergemeinden
Werbeprämie

 


Unsere Kulturpartner:

Deutsches Theater                  Logo Münchner Kammerspiele                                 Logo In Muenchen     Logo Faust-Festival

und viele mehr...


Impressum | Datenschutz | Sitemap | AGB