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Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

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Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Nationaltheater, Residenztheater, Kammerspiele, Volkstheater

Premieren im März 2016

Das Nationaltheater präsentiert im März mit "Un ballo in maschera" eine von Verdis meistgespielten, aber auch rätselhaftesten Opern, unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta. Am Residenztheater inszeniert Tina Lanik "Hexenjagd" von Arthur Miller. Die Münchner Kammerspiele warten im März mit zwei Premieren auf: "50 Grades of Shame", eine Performance von She She Pop nach Frank Wedekinds "Frühlingserwachen" und "War and peace", eine Live-Video-Performance von Gob Squad nach dem Roman von Tolstoi. Und das Volkstheater bringt "Katzlmacher" nach dem Film von Rainer Werner Fassbinder auf die Bühne, inszeniert von Abdullah Kenan Karaca. 

Nationaltheater

Un ballo in maschera
Oper von Giuseppe Verdi
Musikalische Leitung: Zubin Mehta
Inszenierung: Johannes Erath
Premiere am 6. März

"Ein Machthaber, sein Freund und dessen Frau. Eine Dreiecksgeschichte, wie sie im Buche steht: der Sopran zwischen Tenor und Bariton. Aber in Verdis Ballo in maschera haben alle Protagonisten zwei Gesichter. Riccardo, der Gouverneur, wird als gerechter Souverän gefeiert, doch flieht er vor seiner Verantwortung und flüchtet sich aus Überdruss in ablenkende Zerstreuung - der ultimative Reiz für einen Menschen wie ihn kann nur noch sein, das eigene Leben aufs Spiel zu setzen. Renato liebt Riccardo, seinen Freund, fast mehr als seine Frau; und sie, Amelia, will nicht nur ihre Gefühle für Riccardo abtöten, sondern womöglich sogar mehr. Ulrica, die Wahrsagerin, ist dabei die untergründige Macht, die in den Menschen einen unwiderstehlichen Todessog evoziert - bis der Tanz auf dem Vulkan in einem tödlichen Maskenball kulminiert. 1858 für Neapel komponiert, durfte die Oper aus Zensurgründen dort nicht gezeigt werden; nach einer durchgreifenden Überarbeitung wurde sie dann in Rom uraufgeführt und bleibt bis heute eines der meistgespielten, aber auch rätselhaftesten Werke Verdis." (Nationaltheater)

Residenztheater

Hexenjagd
Schauspiel von Arthur Miller
Inszenierung: Tina Lanik
Premiere am 5. März

Hexenjagd in Salem, einem puritanischen Ort an der Ostküste Amerikas: Reverend Parris entdeckt eines Tages Mädchen der kleinen Stadt nachts im Wald, hysterisch und halbnackt tanzend. Der Hexenspezialist Hale vermutet daraufhin, dass der Teufel in Salem umgehe und die jungen Frauen wüssten, welche Personen Kontakt mit dem Satan haben. Froh über diese Ausrede für ihr nächtliches Treiben bezichtigen diese unschuldige Bürger. Ein Gericht wird einberufen mit den "Riot Grrrls" als Zeuginnen, und besonders Abigail Williams nutzt ihre neue Macht, um die Frau des Farmers Proctor, ihres Geliebten, an den Galgen zu bringen. Doch der behauptet, es ginge gar nicht um Hexerei, sondern um niedrige Rache. Millers Stück von 1953 hat die historische Hexenjagd von Salem im 17. Jahrhundert als Vorlage, bezieht sich aber auf die Verfolgung und Dämonisierung des politischen Gegners vor allem in der McCarthy-Ära. Die bewährte Regisseurin Tina Lanik fragt nun nach dem Fortwirken der Hexenjagd bis heute mit vielen großartigen Akteuren wie Valerie Tscheplanowa, Sibylle Canonica, Juliane Köhler, Arnulf Schumacher und - als Gast wieder da - Thomas Loibl. Schauspielerfutter!

Kammerspiele

50 Grades of Shame
Performance von She She Pop nach Frank Wedekinds "Frühlingserwachen"
Premiere am 3. März

Hier ist er, der nächste Aufreger in den Kammerspielen! Die Berliner Performancegruppe She She Pop vernetzt Frank Wedekinds Jugendstil-Pubertätsdrama mit dem Sado-Maso-Kassenknüller "50 Shades of Grey". In einem großen Bilderreigen mit Live-Musik begegnen sich Männer und Frauen unterschiedlicher Generationen, von mehreren Kameras in Überblendtechnik festgehalten. Sind es echte Menschen und Körper oder Kopfgeburten der Phantasie? Die Bilder kreisen um Aufklärung und die Bedeutung von Abbildungen, um die Rollenmuster der Geschlechter, um kulturelle Werte und Normen rund um die Liebe und den Sex. In der Choreographie eines spätmittelalterlichen Totentanzes denken wir nach über Wirklichkeit und Fiktion in Parodie, Karikatur, Collage und Pornographie. Indem sie die vorgegebenen Grenzen der Kommunikation absichtsvoll und künstlerisch durchbricht, versucht die Performancegruppe, im Schutzraum des Theaters Fragen auf den Grund zu gehen, die uns alle betreffen und bewegen.
In der Koproduktion mit dem Berliner Hebbel Theater spielen vom Münchner Ensemble Anna Drexler und Walter Hess.

War and peace
Live-Video-Performance von Gob Squad nach dem Roman von Tolstoi
Premiere am 23. März

Kriege, die Orte und Namen ändern. Kriege, die glauben machen, es sei natürlich, immer irgendwo im Krieg zu sein. Kriege, die so lange andauern, dass alle denken, es sei Frieden und je länger, um so lauter und eindringlicher spielt die wohlklingende Musik.... Die neue Live Video Performance des deutsch-britischen Künstlerkollektivs Gob Squad ist ein kollektives Leseerlebnis, in der Kunst- und Alltagsraum, Geschichte und Gegenwart, Realität und Fiktion verschwimmen und alle zu potentiellen Akteuren werden. Gob Squad schließen mit dieser Arbeit an vorausgehende Produktionen ("Prater Saga", "Super Night Shot" u.a.) an, in denen Zuschauer oder Passanten von der Straße in fiktiven Szenarios mit Projektionen belegt, zu Serien- und Filmhelden werden oder die Protagonisten ganz ersetzen. Gob Squad feierte 2014 sein 20-jähriges Bestehen und ist mit seinen häufig partizipativ angelegten Performances national und international auf Festivals vertreten.

Volkstheater

Katzelmacher
Schauspiel nach dem Film von Rainer Werner Fassbinder
Inszenierung: Abdullah Kenan Karaca
Premiere am 11. März

Ein Vorort in München Mitte der 60er Jahre. Marie glaubt an die große Liebe und ist mit Erich zusammen. Sein bester Freund Paul schlägt seine schwangere Freundin Helga und schläft gegen Bezahlung mit Klaus. Rosy träumt davon Schauspielerin zu werden und verkauft sich dafür heimlich an Franz. Peter lässt sich von Elisabeth aushalten und Gunda ist allein. Sie treffen sich, gehen ins Wirtshaus, hängen herum. Als der Gastarbeiter Jorgos aus Griechenland bei Elisabeth einzieht gerät das monotone Leben der Gruppe durcheinander. Durch sein Auftauchen werden Wünsche und Sehnsüchte geweckt, es erzeugt aber auch Eifersucht und Aggression. Der Fremde spaltet die Gruppe – und wird zur Projektionsfläche, an der sich Zukunftsangst, Fremdenfeindlichkeit und Abgrenzung entladen.
Abdullah Kenan Karaca, neuer Hausregisseur am Volkstheater (Der große Gatsby, Woyzeck, Die Präsidentinnen), hat den Fassbinder-Filmklassiker in Szene gesetzt.
Es spielen: Paul Behren, Pascal Fligg, Carolin Hartmann, Jonathan Müller, Tamara Theisen, Mara Widmann, Timocin Ziegler.

Premieren im Februar 2016
Aktuelle TheaGe-Kritiken zu den Premieren der Spielzeit 2015/16

 

 


 

 

 

 

 

Nationaltheater / Foto: Felix Löchner

 

 


 

Residenztheater München / Foto: Gerhard Kellermann

 

 

 

 

 

 

 

Münchner Kammerspiele / Foto: Andreas Pohlmann

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

Volkstheater München - © Brückner Architekten

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