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Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Premieren im Januar 2015

In den Januar-Premieren der großen Münchner Theater geht es um Individuen, die sich mit ihrem ungewöhnlichen Verhalten entweder im negativen Sinne aus dem gesellschaftlichen Gefüge katapultieren oder im positiven Sinne eine Pionierfunktion innerhalb der Gesellschaft einnehmen. Frank Castorf inszeniert am Residenztheater Brechts Frühwerk "Baal" und Andreas Kriegenburg bringt Schillers "Maria Stuart" auf die Bühne der Kammerspiel. Eine optimistischere Vision des Individuums bieten "Nathan der Weise" in Christian Stückls Inszenierung am Volkstheater und das Familienmusical "Cinderella", das Josef E. Köpplinger mit dem Gärtnerplatz-Ensemble auf die Bühne der Reithallle bringt.

Residenztheater

Baal
Schauspiel von Bertolt Brecht
Inszenierung: Frank Castorf
Premiere am 15. Januar

Baal ist ein Dichter und Trinker, Freund und Verräter, Liebhaber und Mörder. Er zieht durch Kneipen und Felder, Betten und Wälder, den Blick im Himmel, die Finger im Fleisch. Er schläft mit den Frauen der Freunde und Feinde, singt Flüche denen, die ihn bezahlen, gehört zu niemandem und nimmt sich, was er braucht, mit gewaltsamer Gleichmut. Selbst im Untergang ist er lustvoll. Wo er hinkommt, verkommen und schön, hält die Welt den Atem an. 1918, kurz vor Weltkriegsende, Novemberrevolution und Münchner Räterepublik schreibt der knapp 20-jährige Brecht in schnellem Anlauf dieses frühe Werk. "Baal" wird zum Lebenstext, den Brecht immer wieder neu zu fassen sucht. Noch in Figuren wie Puntila, Azdak oder Galilei findet sich Baals Fingerabdruck − der genetische Code eines Bekenntnisses zum anarchischen, rein ich-zentrierten Genuss jenseits von Mode, Maß und Moral. Unter der Regie von Frank Castorf ("Reise ans Ende der Nacht", "Kasimir und Karoline") spielen Bibiana Beglau, Franz Pätzold, Aurel Manthei, Andrea Wenzl, Götz Argus, Jürgen Stössinger und Katharina Pichler.

Residenztheater im Cuvilliéstheater

Gefährliche Liebschaften
Schauspiel von Christopher Hampton nach Pierre-Ambroise-François Choderlos de Laclos
Inszenierung: Katrine Wiedemann
Premiere am 17. Januar

Die verwitwete Marquise de Merteuil, Angehörige der höchsten Pariser Gesellschaftskreise, ist von ihrem Liebhaber, dem Comte de Gercourts, verlassen worden. Sie will sich rächen und beauftragt den ebenso durchtriebenen wie unwiderstehlichen Vicomte de Valmont die Klosterschülerin Cécile de Volanges, zukünftige Braut ihres Ex, zu verführen. Valmont reizt es jedoch vielmehr, die als tugendhaft bekannte, verheiratete und streng religiöse Madame de Tourvel zu erobern. Durch ein hinterhältiges Intrigen- und Ränkespiel gelingt ihm das, nebenbei entjungfert er Cécile. Doch der gnadenlose Herzensbrecher erliegt seinen eigenen Verführungsstrategien: Er verliebt sich in Madame de Tourvel - eine Schwäche, die von der lustvoll destruktiven Marquise de Merteuil nicht hingenommen werden kann. Die höfische Rokoko-Gesellschaft kurz vor der Französischen Revolution ist der Lebensraum, in dem der Autor Choderlos de Laclos (1741-1803) diese raffinierten Gemeinheiten gedeihen lässt. Der Autor kannte die Bigotterie und die Fallstricke seiner Zeit, und gerät sein mehrfach verbotener Roman ist ein Glanzstück der psychologischen Analyse menschlicher Abgründe. Es inszeniert Katrine Wiedemann, eine der bekanntesten Regisseurinnen Dänemarks. Ihre Inszenierungen zählen zu den einflussreichsten in der dänischen Theaterszene und sind mehrfach ausgezeichnet worden.

Kammerspiele

Maria Stuart
Schauspiel von Friedrich Schiller
Inszenierung: Andresas Kriegenburg
Premiere am 31. Januar

Friedrich Schillers zwischen 1799 und 1800 entstandenes Drama setzt zu einem Zeitpunkt ein, da für Maria Stuart schon alles zu spät ist. Die schottische Monarchin befindet sich zu Beginn der Handlung seit 19 Jahren in Gefangenschaft. Ihre Widersacherin Königin Elisabeth I. zögert lediglich, das bereits aufgesetzte Todesurteil mit ihrer Unterschrift rechtskräftig zu machen. Das intrigenreiche Duell der beiden Königinnen erscheint bei Schiller in einem komplexen Spannungsfeld zwischen politischem Machtkampf, religiösem Konflikt und sexuell aufgeladener Privatfehde. Unter der Regie von Andreas Kriegenburg ("Der Prozess", "Drei Schwestern", "Franziska") spielen Walter Hess, Brigitte Hobmeier, Oliver Mallison, Jochen Noch, Annette Paulmann, Wolfgang Pregler, Max Simonischek, Edmund Telgenkämper und Vincent zur Linden.

Volkstheater

Nathan der Weise
Schauspiel von Gotthold Ephraim Lessing
Inszenierung: Christian Stückl
Premiere am 22. Januar

Das dramatische Gedicht "Nathan der Weise" von Gotthold Ephraim Lessing (1779) spielt zur Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem, im Haus des Juden Nathan und am Hofe des moslemischen Sultans Saladin. Als Nathan von einer Geschäftsreise zurückkehrt, erfährt er, dass seine Tochter Recha dank eines jungen Tempelherrn vor dem Feuertod gerettet wurde. Jener ist Christ und verdankt sein eigenes Leben dem Sultan Saladin, einem Muslim. Im Laufe der Handlung enthüllt sich, dass die Lebensläufe aller drei Protagonisten eng miteinander verwoben sind, hierdurch wird auch symbolisch die Verwandtschaft zwischen den drei Weltreligionen verdeutlicht. Besonders berühmt wurde die Ringparabel im dritten Aufzug des Dramas. Christian Stückl inszeniert Lessings großes Aufklärungsdrama um Humanismus und religiöse Toleranz mit August Zirner in der Hauptrolle.

Gärtnerplatztheater in der Reithalle

Cinderella
Familienmusical von Thomas Pigor
Musikalische Leitung: Jürgen Goriup

Inszenierung: Josef E. Köpplinger
Premiere am 17. Januar

"Schluss mit den Märchen!", fordert Karlheinz der Große von seinem Sohn. Der Prinz soll sich nicht in Märchenbüchern vergraben, sondern heiraten – am besten eine Bürgerliche, um die anti-royalistische Opposition zufrieden zu stellen. Das halbe Königreich steht Kopf, als ein großer Ball ausgerichtet wird: In welche der anwesenden Damen wird sich der Prinz wohl verlieben? Doch dieser interessiert sich nicht für das Ballgeschehen – bis er auf Ella Zinder, genannt Cinderella, trifft. Dann geht alles ganz schnell: Cinderella verliert ihren Schuh, der Prinz nimmt mit seinem treuen Begleiter, dem steppenden Pferd Horst, die Verfolgung auf … Das Motiv des Märchens vom Aschenputtel reicht zurück bis in die Antike und existiert in nicht weniger als 400 Varianten auf der ganzen Welt. Der Komponist, Autor und "Wortakrobat" Thomas Pigor schuf 1990 seine eigene Version des Märchen-Klassikers – eine Geschichte ganz ohne Kitsch und verstaubte Schlossgemächer, dafür mit viel Musik, Tanz, Slapstick und mitreißenden Songs. Empfehlenswert für Kinder ab 7 Jahren.

 

Die Premieren im Dezember finden Sie hier.
Die TheaGe-Kritiken zu den vergangenen Premieren der aktuellen Spielzeit finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

Residenztheater München / Foto: Gerhardt Kellermann

 

 

Cuvilliéstheater / Foto: Lioba Schöneck

 

 

Kammerspiele München / Foto: Andreas Pohlmann

 

 

 

Volkstheater München / Foto: Brückner Architekten

 

 

 

 

Reithalle München / Foto: Reithalle München

 

 

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