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Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Premieren im Januar

Residenztheater

Macbeth
Schauspiel von William Shakespeare
Inszenierung: Andreas Kriegenburg
Premiere am 13. Januar 2017

"Life is a tale, told by an idiot..." Macbeth (Thomas Loibl) hat ein perfektes Leben vor sich: Erfolg, Ansehen, Geld, eine tolle Frau, Nachwuchs. Dann plötzlich ist da der Stachel hemmungsloser Aufstiegsgier, entfacht von einem ominösen Hexenorakel, einem kindischen Spuk. Warum, denkt er, soll ich mich nicht an die Spitze der Gesellschaft schießen, wenn die Gelegenheit da ist? Die Angst vor der Aktion packt ihn, Skrupel lähmen ihn, doch dann reißt es ihn zur Tat, in einen Taumel aus Verrat und Blut. Mit dem Morden nach oben beginnt der Absturz ins Nichts. Die Psychose kommt, der Schlaf bleibt aus. Alles Edle, woran er glaubte, ist weg. Seine Frau (Sophie von Kessel), manipulative Verführerin und Karriere-Zuchtmeisterin, geht psychisch zugrunde. Die Herrschaft nach selbstgemachten Regeln fordert einen Preis, der in den Nihilismus führt. Das grandiose Werk über Machtrausch und apokalyptisches Scheitern ist so frisch wie jeder neue Blockbuster. Inszeniert von dem vielseitigen Regiestar Andreas Kriegenburg ("Der Prozess", "Maria Stuart", Oper "Die Soldaten") avs

Volkstheater

Das Schloss
Schauspiel nach dem Romanfragment von Franz Kafka
Inszenierung: Nicolas Charaux
Premiere am 26. Januar

Kafka war und bleibt in Mode, gerade in einer Welt, die immer komplexer und unüberschaubarer wird. In eine seltsame Dorfgemeinschaft gerät der Landvermesser K. in Kafkas unvollendetem Roman „Das Schloss“ (1922): Zu dem titelgebenden Herrschaftssitz will K. gelangen, aber er kommt nicht ans Ziel und auch im System des Dorfes bleibt er ein Außenseiter, der sich nicht zu integrieren vermag. Trotz aller Widerstände beißt sich K. in seine Aufgabe fest und droht dabei, sich selbst zu verlieren. Nachdem „Das Schloss“ schon viele Male, im Film wie im Theater, adaptiert wurde, versucht sich nun der junge Regisseur Nicolas Charaux daran, das rätselhafte Fragment im Volkstheater als theatrales Vexierspiel zu inszenieren. Acht Darsteller/innen aus dem Ensemble machen mit: Sie werden im Wechsel in die Rollen schlüpfen, weil bei Kafka eh die Identitäten im Fluss sind. Charaux hat schon eindrucksvoll das Beziehungsdrama „Dämonen“ auf die Kleine Bühne des Volkstheaters gebracht. Jetzt inszeniert er auf der Großen Bühne eine Reise ins Ungewisse, in ein von Zweifeln geplagtes Ich.

Kammerspiele

Der Kirschgarten
Schauspiel von Anton Tschechow
Inszenierung: Nicolas Steman
Premiere am 27. Januar 2017

Tschechows „Kirschgarten“ hat auf vielen Bühnen Konjunktur. Kein Wunder: In der melancholischen Komödie von 1900 lässt sich jede Menge Stoff für unseren ungebremsten Kapitalismus, für die Pleiten und Blasen der Gegenwart finden. Hausregisseur Nicolas Stemann, der auch den „Kaufmann von Venedig“ inszeniert hat, wird sich da einiges einfallen lassen. Der Kirschgarten, dessen unglaubliche Schönheit sogar ins Konversationslexikon aufgenommen wurde, sicherte lange Zeit Vermögen und Stellung der Gutsbesitzerin Ljubow. Doch das ist vorbei. Als die reiche Russin nach Jahren des Aufenthalts an der Riviera mit Tochter Anja und Erzieherin Carlotta auf ihren Besitz zurückkehrt, ist dessen Wert verfallen. Das Gut kommt unter den Hammer, auch die kulturelle und gesellschaftliche Anerkennung schwindet. Andere wollen jetzt teilhaben, wie der Kaufmann Lopachin, ein Nachkomme der Leibeigenen, „der frisches Geld hat wie Heu und das große Geschäft wittert“ (Kammerspiele) oder jene, die das Land wohnungslos durchstreifen. Zur gemeinsamen Sache kommt es freilich nicht. Mit dabei: Brigitte Hobmeier und andere Garanten wunderbarer Schauspielkunst. sis

Residenztheather im Cuvilliéstheater

Eines langen Tages Reise in die Nacht
Schauspiel von Eugene O’Neill
Inszenierung: Thomas Dannemann
Premiere am 28. Januar

Ein Tag kann lang sein. Vor allem, wenn man ihn im Kreise seiner vermeintlich Lieben verbringt und nicht Harmonie, sondern Vorwürfe, Geiz und Trinksucht auf dem Programm stehen. Was manche an Weihnachten erinnert, trägt sich doch an einem heißen Augusttag 1912 im Sommerhaus der vierköpfigen Familie Tyrone zu. „Eine tief tragische Geschichte, aber ohne irgendeine gewaltsame dramatische Handlung“, beschrieb der Dramatiker Eugene O’Neill sein Stück, für das er 1957 den Pulitzer-Preis für Theater erhielt. Vom Morgen bis zur Mitternacht machen sich die Familienmitglieder für ihre unerfüllten Träume verantwortlich und richten es sich in ihren Kränkungen gemütlich ein. Nur der jüngere Sohn Edmund scheint aus der Trostlosigkeit ausbrechen zu wollen. In der Inszenierung von Thomas Dannemann, der schon „Antonius und Cleopatra“ am Residenztheater inszeniert hatte, spielt Oliver Nägele den grimmigen Vater, Sibylle Canonica seine morphiumsüchtige Frau, Aurel Manthei den älteren Sohn, Franz Pätzold den jüngeren Edmund. Großartige Darsteller in einem spannenden Abgesang an den amerikanischen Traum. haeg

 

Premieren im Dezember 2016
Premieren im November 2016
TheaGe-Kritiken zu den Premieren der Spielzeit 2016/17

 

 

 

 Residenztheater / Foto: Gerhardt Kellermann

 

 

 Volkstheater

 

 

 

 Kammerspiele

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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