TheaGe München Theater und Kultur in München - Anmelden und dabei sein
Theater und Kultur in München - Anmelden und dabei sein

Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Premieren im März

Residenztheater

Die Troerinnen
Schauspiel von Euripides / Jean-Paul Sartre
Inszenierung: Tina Lanik
Premiere: 10. März

Es ist eines der eindrucksvollsten Dramen schlechthin – und eines der erschütterndsten: Euripides‘ „Troerinnen“. Im Stück von 415 v. Chr. erzählt ein Chor von den gefangenen Frauen nach der Eroberung Trojas durch die Griechen. Und weil die traurige Aktualität sich in all den Jahrhunderten bis hin zur Zerstörung Aleppos nicht geändert hat, bleibt die Tragödie zeitlos und wird auch von anderen Autoren aufgegriffen, wie Werfel und Sartre, dessen Fassung, geschrieben aus der Erfahrung des Algerienkriegs, der jetzigen Inszenierung zugrunde liegt. Im Mittelpunkt steht Hekabe, die Königin von Troja, die Mann und Söhne im Kampf um die Stadt verloren hat und nun erleben muss, wie die Sieger ihre Töchter als Beute verschleppen und den Enkel Astyanax töten. Von Menschen und Göttern verlassen ringen die Frauen um ihre Menschenwürde - und mit ihrer eigenen Schuld in einer Gesellschaft, „deren bessere Hälfte sie einst gewesen sind“ (Residenztheater). Ein guter Stoff für große Schauspielerinnen wie Charlotte Schwab (Hekabe) und Meike Droste (Kassandra) und für die werkorientierte und inspirierte Regiekunst von Tina Lanik, die uns zuletzt mit „Hexenjagd“ überzeugt hat. sis

Nationaltheater

Andrea Chénier
Oper von Umberto Giordano
Inszenierung: Philipp Stölzl
Premiere am 12. März

Das Revolutionstribunal hat Andrea Chénier (Jonas Kaufmann) zum Tode verurteilt, niemand kann sein Schicksal abwenden. Kurz vor der Hinrichtung bekommt Chénier Besuch von seiner Geliebten Maddalena, die sich entschieden hat, an der Seite des Poeten zu sterben. „Unser Tod ist der Triumph der Liebe“, versprechen sich die Liebenden mit ihren letzten Worten.
Die Französische Revolution, die zu Beginn vom Volk gefordert wird, entpuppt sich nach 1789 als eine Maschine des Terrors: Spione des Regimes verfolgen die Bürger, Schauprozesse dienen als Abschreckung und die Guillotine sorgt für die Vollstreckung der Urteile. Obschon der gesuchte Chénier aus Paris fliehen könnte, entscheidet er sich dagegen. Er will wissen, wer sich hinter den Briefen verbirgt, die ihm heimlich zugestellt werden. Hier, im Schatten der Schreckensherrschaft triumphiert die Liebe: Chénier und Maddalena finden sich, schwören sich ewige Liebe und sind sich treu bis zum letzten gemeinsamen Atemzug.

Kammerspiele - Kammer 1

Die Selbstmord-Schwestern / The Virgin Suicides
Schauspiel nach dem Roman von Jeffrey Eugenides
Inszenierung: Susanne Kennedy
Premiere am 30. März

Fünf schöne Schwestern, mitten in der Pubertät. Sie leben in einer nordamerikanischen Vorstadt der 70-er Jahre. In der Familie herrscht ein lebensfeindlicher, rigider Glaube, der die Mädchen einschnürt wie eine Zwangsjacke. Die bieder-verklemmten Eltern ersticken mit ihrem Kontrollwahn jede spontane Lebensregung der Jugendlichen. Von der Umgebung schaulustig beobachtet, bahnt sich im schleichenden Verfall eine Katastrophe an. Sofia Coppola machte aus Jeffrey Eugenides' ironisch-einfühlsam erzähltem Romanerstling von 1993, mit dem der junge Pulitzerpreisträger ("Middlesex") weltweit Aufsehen erregte, einst einen kongenialen Film. Jetzt endlich kommt der so brisante wie beklemmende Stoff auf die Bühne. Es inszeniert Susanne Kennedy ("Fegefeuer in Ingolstadt", "Warum läuft Herr R. Amok?"), die in Chris Dercons Team an der Volksbühne Berlin arbeiten wird. Die suggestive Theaterfassung verwendet die authentisch wirkende Technik der Stimmenüberblendung (Voice Over). Interessant! avs

Volkstheater

Baumeister Solness
Schauspiel von Henrik Ibsen
Inszenierung: Christian Stückl
Premiere am 31. März

Wer im Beruf aufsteigen will, der muss bereit sein, das Alte abzureißen und was Neues hinzustellen. Ein skrupelloser Karrierist ist dieser Baumeister Solness; mit ihm beschrieb Henrik Ibsen 1892 eine bürgerliche Gesellschaft, die sich den kapitalistischen Prinzipien unterordnet und dabei ihre Mensch-lichkeit zu verlieren droht. Der Brand des Elternhauses seiner Frau war für Solness ein Glück, weil er dadurch Eigentümer eines großen Grundstücks wurde. Er verlor dabei jedoch auch seine beiden Kin-der. Als eine junge Frau von ihm einfordert, ein altes Versprechen einzulösen, erlebt der gealterte Solness am eigenen Leib den Wandel der Zeiten. Volkstheater-Chef Christian Stückl hat sich für seine Inszenierung Maximilian Brückner als Hauptdarsteller an Bord geholt. Ein Wiedersehen der beiden, nachdem sie zuletzt vor etwa zehn Jahren probten: unter anderem für den „Brandner Kasper“, Stückls Kultinszenierung, in der sich ja auch ein gealterter Mann mit seiner Vergänglichkeit auseinanderset-zen muss. Zieht Stückl mit diesem Solness gar eine Zwischenbilanz des eigenen Schaffens? mst

 

Premieren im Februar
TheaGe-Kritiken zu den Premieren der Spielzeit 2016/17

 

 

 

 Residenztheater / Foto: Gerhardt Kellermann

 

 

 

 Nationaltheater München / Foto: Felix Löchner

 

 

 Münchner Kammerspiele, Kammer 1 / Foto: Gabriela Neeb

 

 

 Volkstheater / Foto: Wikimedia Commons

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Facebookseite der TheaGe TheaGe bei Twitter Google Plus - TheaGe München Wikipedia-Artikel über die Theatergemeinde München RSS Feed der TheaGe München

Unser Angebot Veranstaltungen Kultur-Extras Spielstätten Ihre TheaGe
Ihre Vorteile Suche & Bestellung TheaGe-Extras Deutsches Theater Kontakt
Kulturaufruf Last-Minute Tickets Kulturreisen Gasteig Newsletter
Nachmittags-Abo Oper in München Tagesfahrten Kammerspiele Formulare für Meldungen
Konzert-Abos Schauspiel in München Führungen Nationaltheater Außenstellen 
Familien-Abos Konzerte in München TheaGe in der Residenz Prinzregententheater Geschichte
Geschenk-Abos Tipps & Aktuelles 's Münchner Jahr Residenztheater Presse
Kultur-Gutschein Monatsprogramm Kino Treff Rio Volkstheater Partner und Links
Anmeldung Stückebeschreibungen Ihr Kultur-Bonus und viele mehr... Bund der Theatergemeinden
Werbeprämie

 


Unsere Kulturpartner:

Deutsches Theater                  Logo Münchner Kammerspiele                                 Logo In Muenchen     Logo Faust-Festival

und viele mehr...


Impressum | Datenschutz | Sitemap | AGB