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Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Premieren im Mai

Residenztheater im Cuvilliéstheater

Insgeheim Lohengrin 
Schauspiel von Alvis Hermanis, Götz Leineweber u.a.
Inszenierung: Alvis Hermanis 
Premiere am 5. Mai

Was verbindet die Bäckerin und die Bibliothekarin, den Busfahrer und die Friseurin? Es ist eine sehr unzeitgemäße und heutzutage sogar verdächtige Leidenschaft, nämlich die Liebe zu Lohengrin. Hinter verschlossenen Türen trifft sich regelmäßig ein kleiner Zirkel, um dem romantischen Pathos des Schwanenritters zu frönen. Die Mitglieder hören Aufnahmen, die sie gesammelt haben, tauschen sich aus und suchen nach den Spuren, die Wagners Musik im eigenen Leben hinterlässt. „Nie sollst du mich befragen“, singt Lohengrin, der Sohn des Gralskönigs Parzival, und nie soll auch jemand erfahren, was die Eskapisten von 2017 in der konspirativen Wohnung treiben. Bis ein Fremder auftaucht… Seit der großartigen, hyperrealistischen Inszenierung von Gorkis „Wassa“ vor wenigen Jahren in den Kammerspielen warteten wir voll Vorfreude auf die nächste Münchner Regiearbeit des Letten Alvis Hermanis. Und Schauspieler wie Ulrike Willenbacher, Charlotte Schwab und Manfred Zapatka versprechen einen gelungenen Abend, natürlich mit viel Musik, geeignet sowohl für Wagnerianer wie für solche, die mit dem Opern-„Gott“ des 19. Jahrhunderts ihre Probleme haben. sis

Residenztheater

Phädras Nacht
Ein Projekt von Martin Kušej und Albert Ostermaier 
Inszenierung: Martin Kušej 
Premiere am 7. Mai

Es herrscht Krieg in Afghanistan. Phädra (Bibiana Beglau) lebt daheim in einer Parallelwelt übersteigerter Gefühle. Liebe, Lust, Rausch, Mordphantasien. Als ihre Leidenschaft für Hippolyt (Nils Strunk), den afghanischen Flüchtling, unerfüllt bleibt und obendrein mit einer Abfuhr endet, verrät sie ihn aus Rache an ihren Mann Theseus (Aurel Manthei). Hippolyt muss sterben. Der fremdenfeindliche Mob geht um im Land, da herrscht im Handumdrehenl der gleiche Hass, Gewalt und Tod wie draußen im Krieg. Was gilt jetzt noch: der traditionelle Glaube, die alten moralischen Werte, das Schicksal - oder die brutale Wirklichkeit? Wer entkommt der Macht des Mythos? Wer der unauflösbaren Kluft zwischen Mann und Frau, wer der Fremdheit der irdischen Existenz? Getrieben von Schuldgefühlen und Todessehnsucht, geht Phädra zielstrebig in den Selbstmord. Nach Euripides, Sophokles, Seneca und Racine bis hin zu Sarah Kane formten jetzt der Münchner Autor Albert Ostermaier und Regisseur Martin Kušej den Stoff zu einem Bühnenprojekt. Große Lebensfragen, die nach Antwort drängen, in toller Besetzung! avs

Nationaltheater

Tannhäuser
Oper von Richard Wagner
Inszenierung: Romeo Castellucci
Premiere am 21. Mai

Der Mensch, zerrissen: Materie und Idee, leibliche Erfüllung und geistiges Streben, irdische Sinnenlust und himmlische Verklärung – seit Jahrtausenden behaupten Philosophen und Religionen die Existenz widerstreitender Prinzipien. Tannhäuser, ein Suchender, will diese Spaltung nicht akzeptieren und wandert zwischen den antagonistisch erklärten Welten. Antwort auf das Sehnen nach Erfüllung sucht er mal in spiritueller Mystik, mal in christlich grundierter Liebe oder in purem Sex. Doch immer scheint etwas zu fehlen, sein Verlangen wird nie gestillt. So kommt Tannhäuser nie richtig an, immer zieht es ihn wieder fort, der Ekel an sich selbst wird größer noch als die Verachtung für das Mittelmaß, für alle, die sich mit Kompromissen zufriedengeben. „Tannhäuser“ ist eine Bewegung ohne Aussicht auf ein Ziel. Insofern konnte Richard Wagner nie fertig werden mit diesem Stück, ganz gleich, wie oft er es auch umarbeitete.

Volkstheater

Indika
Inszenierung: Sankar Venkateswaran
Uraufführung am 26. Mai

Jahr für Jahr verbringt Volkstheater-Intendant Christian Stückl seinen Urlaub in Indien. Seine Faszination für das südasiatische Land schlägt sich dabei auch im Spielplan seines Hauses nieder: Im letzten Jahr brachte Regisseur Sankar Venkateswaran mit „Tage der Dunkelheit“ die letzte Schlacht aus dem indischen Nationalepos „Mahabharata“ auf die Kleine Bühne im Volkstheater. Jetzt nimmt sich Venkateswaran mit sieben jungen Darstellern unter dem Titel „Indika“ die historische Geschichte von Chandragupta vor, einem berühmten Herrscher, der sich um 320 vor Christi kriegerisch an die Spitze des nordostindischen Königreichs Magadha brachte. Gemeinsam mit einem Gelehrten zentralisierte Chandragupta Indien – eine Bündelung der Kräfte, die jedoch einige Opfer forderte. Venkateswarans Inszenierung verspricht über den historischen Kontext hinaus eine zeitlose Parabel über den steten Wandel in allen möglichen Gesellschaften zu werden, wobei jeder Umsturz einer fehlerhaften Ordnung letztlich neue Konflikte erzeugt. Den Zuschauer erwartet also spannendes politisches Theater. mst

Residenztheater

Rückkehr in die Wüste 
Schauspiel von Bernard-Marie Koltès
Inszenierung: Amélie Niermeyer
Premiere am 27. Mai

Mathilde (Juliane Köhler) kehrt aus Nordafrika in "die Wüste" zurück, die französische Provinz der frühen 60-er Jahre. Ihr Bruder Adrian (Götz Schulte) hat sie einst um ihr Erbe am Elternhaus betrogen. Marie kommt mit ihren beiden Kindern als Rächerin. Aber es geht auch um Heimatgefühl, den Postkolonialismus und gewöhnlichen Fremdenhass. Es geht um den ideologischen Stillstand in einer chauvinistisch gefärbten bürgerlichen Komfortwelt. Adrian, der Mathilde damals mit Hilfe seiner Freunde als Kollaborateurin der deutschen Besatzer diffamierte, setzt in seinem Leben alles auf Besitz, Sicherheit und Nationalstolz. Die Freunde von früher hingegen pochen auf das Recht der Vertriebenen und sagen; Jetzt sind die Algerier dran. Und Adrians Sohn Mathieu (Thomas Lettow, "Ödipus") möchte nicht Erbe sein, sondern sein Leben riskieren, ein Held werden. Wut und kalter Hass im Streit um den Familienbesitz steigern sich zu einer wilden Farce. Da explodiert im Café Saifi eine Bombe. Ein Sonderkommando der Armee rückt an. Die großartige Regisseurin Amélie Niermeyer ("Persona", "Kabale und Liebe", "Was ihr wollt") zeigt das Stück von 1987 in seiner brennenden Aktualität angesichts der Debatten um Islam und Flüchtlinge. Eine zugespitzte Komödie um Vorurteile und den trügerischen Rückzug in eine vermeintliche private Sicherheit. Unbedingt vormerken. avs

 

Premieren im April
TheaGe-Kritiken zu den Premieren der Spielzeit 2016/17

 

 

 

 

 

 Cuvilliéstheater / Foto: Lioba Schöneck

 

 

 

 

 Residenztheater / Foto: Kellermann

 

 

 Nationaltheater München / Foto: Felix Löchner

 

 

 

 Münchner Volkstheater / Foto: Wikimedia Commons

 

 

 

 Residenztheater / Foto: Kellermann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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