TheaGe München Theater und Kultur in München - Anmelden und dabei sein
Theater und Kultur in München - Anmelden und dabei sein

Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Premieren im November

Residenztheater

Alice im Wunderland
Von Lewis Carroll für alle ab 6 Jahren
Für die Bühne bearbeitet von Christina Rast und Götz Leineweber
Premiere am 11. November

Alice war es leid, still zu sitzen und warf ein- oder zweimal einen Blick in ein Buch, aber nirgends waren darin Bilder abgedruckt. "Und was nützen Bücher ohne Bilder?" Alice reist durch ein Kaninchenloch in eine Welt, in der die Sprache alles sein kann, ein Irrgarten bestehend aus Haarspalterei und Widerrede. Hinrichtungen sind nur ein Spaß, aber wehe, wenn dir jemand ins Wort fällt. Nicht die Gurgel schneidet die Herzkönigin dir durch, sondern die Antwort ab. Gefeiert wird der Ungeburtstag, Katzen verschwinden lächelnd, die andere Seite des Pilzes macht dich größer, mit Zeit lässt sich nicht reden und alles, alles ist vielleicht nur ein Kartenspiel, nichts weiter, einmal durchgepustet fliegt es in alle Richtungen davon. Es bleibt die finale Frage, ob man Wörter wirklich etwas anderes heißen lassen kann. "Wer bist du?", fragt die blaue Raupe und Alice antwortet: "Das weiß ich nicht genau. Also beim Aufstehen wusste ich noch, wer ich war. Aber seither muss ich mehrmals jemand anderes geworden sein."

Nationaltheater

Anna Karenina
Ballett von Christian Spuck nach dem Roman von Lew N. Tolstoi
Komponist: Sergej Rachmaninow, Witold Lutoslawski u.a.
Premiere am 19. November

Greta Garbo spielte sie, Vivien Leigh und Keira Knightley, um nur einige aus fast zwanzig Verfilmungen innerhalb von 100 Jahren zu nennen. Lew Tolstois Anna Karenina gehört wie Fontanes Effi Briest zu den tragischen Frauenfiguren der Literatur des Realismus – Romane des 19. Jahrhunderts, in denen die Protagonisten sich der Ehre wegen im Morgengrauen duellierten oder in den Selbstmord gingen. Die letzte Option wählten vor allem Frauen, wenn die Verzweiflung zu tief und die gesellschaftliche Ächtung zu massiv wurde. Auch Anna Karenina ist hin- und hergerissen zwischen Konvention und Leidenschaft, Pflicht und Ausbruch. Viele Choreographen ließen sich von diesem Frauenschicksal zu eindrucksvollen Werken inspirieren. Keine geringere als Maja Plissezkaja choreographierte 1972 ihre Fassung zur Musik von Rodion Schtschedrin – die Hauptrolle tanzte die legendäre Ballerina selbst. Klassische und moderne Fassungen von Boris Eifman, Jochen Ulrich, Alexei Ratmansky und Sidi Larbi Cherkaoui folgten.

Christian Spucks Adaption hatte 2014 beim Ballett Zürich Premiere. In pointierten Szenen und mit größtenteils klassischem Bewegungsvokabular erzählt er die Ehebruchgeschichte aus dem 19. Jahrhundert und stellt sie in die Tradition der Russland-Rezeption: Birkenwälder und schneebedeckte Weiten, die legendären Bälle der St. Petersburger Aristokratie, verführerische Frauen in prunkvollen Kostümen. Die Kehrseite spiegelt sich in der Kälte der Paläste, die Bühne ist groß und meist leer, die Figuren darin verloren wie im wirklichen Leben. Video-Projektionen deuten Orte des Geschehens an, antizipieren das kommende Unglück und werden Sinnbilder für psychologische Vorgänge, Anna Kareninas innere Aufruhr.

Gärtnerplatztheater

Der Nussknacker
Ballett, Choreografische Uraufführung von Karl Alfred Schreiner
Komponist: Peter I. Tschaikowsk
Premiere am 23. November

Mit der ersten Ballettpremiere der Spielzeit 2017/18 läutet das Gärtnerplatztheater die Weihnachtszeit ein: Mit dem kleinen Mädchen Klara erleben wir einen Weihnachtsabend, an dem sie von ihrem Patenonkel Drosselmeier einen Nussknacker geschenkt bekommt. Die phantastischen Geschichten des Onkels begleiten sie bis in ihre Träume: Eine Schlacht der Spielzeugsoldaten mit dem Heer des Mäusekönigs, die Verwandlung des Nussknackers, der Klara in das Reich der Süßigkeiten führt und mit dem sie ein rauschendes Fest auf Schloss Zuckerburg erleben kann. Hier werden zu Kaffee, Tee und Schokolade ein arabischer, ein spanischer und ein chinesischen Tanz geboten, die Rohrflöten treten auf, der festliche Blumenwalzer ertönt und schließlich gibt sich noch die Zuckerfee die Ehre. Am Ende findet Klara aus dem schönen Traum wieder in die Weihnachtswirklichkeit zurück. Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner wird die romantische Erzählung von E.T.A. Hoffmann, die Peter I. Tschaikowsky meisterhaft vertont hat, mit dem Ballett des Staatstheaters für Zuschauer jeden Alters neu erzählen. sl

Kammerspiele

Wartesaal
Schauspiel nach dem Roman "Exil" von Lion Feuchtwanger
Inszenierung: Stefan Pucher
Premiere am 25. November

Hoffentlich geht es bald vorüber, denken derzeit viele Menschen mit Blick auf die Trump-Präsidentschaft, die Erfolge rechtspopulistischer Parteien und die "Flüchtlingskrise". Sie befinden sich in einer Art ohnmächtigem Wartezustand. Wie handelnd tätig werden, wenn die Krisen der Zeit weit über den Einzelnen hinausreichen? Der Münchner Schriftsteller Lion Feuchtwanger war aktiv, indem er zwischen 1930 und 1939 die "Wartesaal-Trilogie", bestehend aus den Romanen "Die Geschwister Oppermann", "Erfolg" und "Exil", schrieb. Ohne zu wissen, was die Zukunft bringen wird, gelang es ihm, das Leben unter dem Nazi-Regime auf geradezu unheimliche Art und Weise plastisch werden zu lassen. Feuchtwanger zeigt Menschen, die versuchen zu handeln, ohne die unaufhaltsam heraufziehende Katastrophe abwenden zu können.
Nur sich selbst können sie retten, wenn überhaupt. Der Regisseur Stefan Pucher, der in der Spielzeit 2015/16 T.C. Boyles Roman "América" an den Kammerspielen inszenierte, stellt in "Wartesaal" den Zustand des Exils in den Mittelpunkt. Wie einen Halt finden, wenn es die Heimat nicht mehr gibt? Wenn der Übergang einfach nicht vorübergeht.

Volkstheater

Volpone
Schauspiel von Stefan Zweig
Inszenierung: Abdullah Kenan Karaca
Premiere am 30. November

Der reiche Volpone setzt darauf, dass seine Mitbürger in Venedig genauso habgierig sind wie er. Er lässt über seinen Diener Mosca das Gerücht verbreiten, er sei sterbenskrank. Der Plan gelingt: Die Erbschleicher kommen auch gleich und überhäufen ihn mit Geschenken, in der Hoffnung in seinem Testament bedacht zu werden. Einer ist gar bereit, seine Frau Volpone für eine Liebesnacht zu überlassen. Volpone und Mosca amüsieren sich köstlich, bis die Sache auffliegt. Weil aber die Erbschleicher nicht wollen, dass Volpone verurteilt wird und der Staat sein Geld kassiert, sorgen sie dafür, dass er freigesprochen wird. Nun lässt Volpone die Nachricht von seinem Ableben verbreiten, um sich an der Schlacht ums Erbe zu weiden. Vorher verspricht er Mosca sein gesamtes Vermögen. Ein Schritt, den er noch bereuen wird…

Premieren im Oktober
TheaGe-Kritiken zu den Premieren der Spielzeit 2016/17

 

 

 Residenztheater / Foto: Kellermann

 

 

 

 

 

 Nationaltheater / Foto: Felix Löchner

 

 

 

 

 Gärtnerplatztheater / Foto: Christian POGO Zach

 










Kammerspiele München / Foto: Andreas Pohlmann












Volkstheater / Foto: Brückner Architekten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Facebookseite der TheaGe TheaGe bei Twitter Google Plus - TheaGe München Wikipedia-Artikel über die Theatergemeinde München RSS Feed der TheaGe München

Unser Angebot Veranstaltungen Kultur-Extras Spielstätten Ihre TheaGe
Ihre Vorteile Suche & Bestellung TheaGe-Extras Deutsches Theater Kontakt
Kulturaufruf Last-Minute Tickets Kulturreisen Gasteig Newsletter
Nachmittags-Abo Oper in München Tagesfahrten Kammerspiele Formulare für Meldungen
Konzert-Abos Schauspiel in München Führungen Nationaltheater Außenstellen 
Familien-Abos Konzerte in München TheaGe in der Residenz Prinzregententheater Geschichte
Geschenk-Abos Tipps & aktuelle Meldungen 's Münchner Jahr Residenztheater Presse
Kultur-Gutschein Monatsprogramm Kino Treff Rio Volkstheater Partner und Links
Anmeldung Stückebeschreibungen Ihr Kultur-Bonus und viele mehr... Bund der Theatergemeinden
Werbeprämie

 


Unsere Kulturpartner:

Deutsches Theater                  Logo Münchner Kammerspiele                                 Logo In Muenchen     Logo Faust-Festival

und viele mehr...


Impressum | Datenschutz | Sitemap | AGB