TheaGe München Theater und Kultur in München - Anmelden und dabei sein
Theater und Kultur in München - Anmelden und dabei sein

Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Premieren im Oktober

Kammerspiele

Mittelreich
Schauspiel nach dem Roman von Josef Bierbichler
Inszenierung: Anta Helena Recke
Premiere am 12. Oktober 

Eine wuchtige bayerische Dorfsaga ist Sepp Bierbichlers autobiographisch geprägtes Familiendrama, das den Bogen vom 1. Weltkrieg bis zum Wirtschaftswunder spannt. In den Kammerspielen seit 2015 ein Erfolg, ist das Epos bald auch auf der Leinwand zu sehen, mit dem Autor als Regisseur und Hauptakteur. Warum den Publikumsrenner jetzt nicht als Vehikel für eine sozialkritische Bühnenbotschaft nehmen?, dachte sich Regisseurin Recke und zeigt das Stück als "Kunstwerk der Aneignung" (appropriation art). Ihre Arbeit ist eine Kopie der Inszenierung von Anna-Sophie Mahler, die im November 2015 in der Kammer 1 ihre Premiere erlebte und in der Folge zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde. In ihrer ersten Produktion für die Münchner Kammerspiele übernimmt Anta Helena Recke alle Parameter von Anna-Sophie Mahlers „Mittelreich“ originalgetreu. Es wird der gleiche Text gesprochen. Die Szenographie ist identisch. Nur die SchauspielerInnen werden ausgetauscht. Es stehen ausschließlich schwarze DarstellerInnen auf der Bühne. Ein Anti-Heimat-Stück vor abblätternder käsegelber Wand, in dem Sinnsuche, Aufbegehren und Sehnsucht ins Leere laufen. Wow! avs

Gärtnerplatztheater

Die Lustige Witwe 
Operette von Franz Lehár
Inszenierung: Josef E. Köpplinger 
Premiere am 19. Oktober

„Da geh‘ ich zu ‚Maxim‘!“ Das ist wahrlich eine vielversprechende Ankündigung des Grafen Danilo Danilowitsch in der ersten Premiere im wiedereröffneten Gärtnerplatztheater! Der millionenschweren Witwe Hanna Glawari ist zunächst aber gar nicht lustig zumute, denn sie soll verkuppelt werden, um den Operettenstaat Pontevedro vor dem Bankrott zu retten. Natürlich sind Missverständnisse, Verwechslungen und versteckte Liebesbeteuerungen die Folge – und schließlich löst sich der Knoten zur Zufriedenheit aller. Mit psycholgischem Feingefühl wird der Hausherr Staatsintendant Josef Köpplinger diesen zeitlosen Klassiker inszenieren und der neue Chefdirigent Anthony Bramall sorgt dafür, dass die sprühenden Melodien von Franz Lehar die Operettenliebhaber begeistern. Und wieder wird sich bestätigen, was schon 1905 eine alte Weisheit war: „Ja, das Studium der Weiber ist schwer“. sl

Residenztheater

Gloria
Schauspiel von Branden Jacobs-Jenkins
Inszenierung: Amélie Niermeyer
Premiere am 20. Oktober

Schöne neue Arbeitswelt: Sie haben es zwar in eine Kulturredaktion geschafft, doch der Weg aus dem Großraumbüro in ein Einzelzimmer ist weit, und wer die Überlebensstrategien in diesem Rudel aus jungen, urbanen Karrieristen nicht beherrscht, hat ohnehin schlecht Karten. Zu Glorias Einweihungsparty sind leider nur drei Kollegen gekommen und nur einer ist bis zum Ende geblieben. So setzt die frustrierte Frau am nächsten Tag im Büro ein Zeichen. Doch auch ihr Amoklauf lässt sich noch gewinnbringend vermarkten: Nur wenige Monate später treffen sich einige Davongekommene, die in Interviews, Büchern und sogar im Film die Geschehnisse im „Raubtierbüro“ und den „Mythos Gloria“ zu ihrer ganz persönlichen, gut verkaufbaren Tragödie umwidmen. Der 33-jährige amerikanische Autor beleuchte in seinem viel beachteten Off-Broadway-Stück von 2015 „den Hyperkarrierismus der ersten Generation der Digital Natives“ auf dem Weg zur schnellen, vermeintlichen Selbstverwirklichung, kündigt das Residenztheater die deutschsprachige Erstaufführung an. Amélie Niermeyer, die gern gesehene, bewährte Regisseurin („Was ihr wollt“, „Rückkehr in die Wüste“), inszeniert. sis

Volkstheater

Die Möwe
Schauspiel von Anton Tschechow
Inszenierung: Christian Stückl
Premiere am 26. Oktober

Wer im Theater niemals Risiken eingeht, dem wird wohl nie ein großer Wurf gelingen. Der junge Schriftsteller Treplew will dezidiert mit seinem neuen Stück ein paar Konventionen sprengen. Dabei hat er die Uraufführung des Werks auf dem Landsitz seines Onkels Sorin mit seiner großen Liebe Nina besetzt. Die fühlt sich aber zum erfolgreicheren Trigorin hingezogen. So spielt der Ruhm in den Beziehungen eine leidige, Leid erzeugende Rolle. Allzu sentimental wollte Anton Tschechow sein Stück „Die Möwe“ jedoch nicht verstanden wissen, weshalb er seine Reflektion über die Kunst und die Liebe mit dem unglücklichen Treplew im Zentrum als „Komödie“ bezeichnete. Man darf nun annehmen, dass Volkstheater-Chef Christian Stückl in seiner Neuauflage des weiterhin vielgespielten Klassikers auch ein paar heitere Töne anschlagen wird. Und nicht nur das: Bei der Pressekonferenz zur neuen Saison meinte er gar, dass er ähnlich wie Treplew die Notwendigkeit sieht, im Theater immer wieder Neues auszuprobieren. Der Intendant ist experimentierlustig – könnte ein großer Abend werden. mst

Nationaltheater

Le Nozze di Figaro 
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Inszenierung: Christof Loy
Premiere am 26. Oktober

Die Hochzeit von Figaro und Susanna steht unmittelbar bevor. Als Figaro jedoch erfährt, dass seine Verlobte von einem anderen Mann umworben wird, beginnt ein gefährliches Spiel der Intrigen und Entlarvungen. Zusehends wird offenbar, wie sehr die Protagonisten des Stücks in ein dichtes Netz emotionaler Abhängigkeiten verstrickt sind. Mozart zeigt in Le nozze di Figaro, dass die Liebe mitunter die tiefsten Wunden schlägt – und dass Hoffnung auf Heilung nur für denjenigen besteht, der sich dem Anderen in seiner ganzen Verletzlichkeit auszuliefern bereit ist. Die 1786 uraufgeführte Oper behandelt ein zeitlos aktuelles Thema: die so verwirrende wie faszinierende Komplexität zwischenmenschlicher Beziehungen.

Gärtnerplatztheater

La Cenerentola
Oper von Gioachino Rossini
Inszenierung: Brigitte Fassbaender
Premiere am 28. Oktober

Immer wieder beschäftigen sich Literatur und Bühne mit dem Märchen des armen „Aschenputtel“, das von eitlen und bösartigen Stiefschwestern um ihren Traumprinzen gebracht werden soll. In Rossinis Meisterwerk übernimmt der ehrgeizige, um sozialen Aufstieg bemühte Stiefvater Don Magnifico die Rolle der bösen Schwiegermutter. Um die Verwicklungen ein bisschen voranzutreiben, tauschen Prinz Don Ramiro und sein Diener Dandini bei der Brautschau die Rollen.
Die Inszenierung von Brigitte Fassbaender, die im November 2015 im „Ausweichquartier“ Cuvilliéstheater Premiere hatte, wurde sehr gelobt. Anspielungen zu Walt Disneys „Cinderella“ findet man vor allem beim Bühnenbild von Dietrich von Grebmer. Teilweise agieren noch dieselben Sänger wie bei der Premiere, was die damals von der Kritik gelobte Komik der „erfrischenden und mitreißenden Aufführung“ (AZ 01.11.15) erhoffen lässt. Michael Brandstätter übernimmt die musikalische Leitung, deutsche Übertitel gewährleisten den Besuchern gutes Textverständnis, so dass auch ein erster Opernbesuch mit Jugendlichen (ab 10 Jahren) kein Wagnis sein wird. sl

 

Premieren im September
TheaGe-Kritiken zu den Premieren der Spielzeit 2016/17

 

 

 

 

 Kammerspiele / Foto: Gabriela Neeb

 

 

 

 Gärtnerplatztheater / Foto: Christian POGO Zach

 

 

 

 Residenztheater / Foto: Kellermann

 

 

 

 

 Die Möwe / Foto: HP Volkstheater

 

 

 

 Nationaltheater / Foto: Felix Löchner

 

 

 

 La Cenerentola / Foto: Christian POGO Zach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Facebookseite der TheaGe TheaGe bei Twitter Google Plus - TheaGe München Wikipedia-Artikel über die Theatergemeinde München RSS Feed der TheaGe München

Unser Angebot Veranstaltungen Kultur-Extras Spielstätten Ihre TheaGe
Ihre Vorteile Suche & Bestellung TheaGe-Extras Deutsches Theater Kontakt
Kulturaufruf Last-Minute Tickets Kulturreisen Gasteig Newsletter
Nachmittags-Abo Oper in München Tagesfahrten Kammerspiele Formulare für Meldungen
Konzert-Abos Schauspiel in München Führungen Nationaltheater Außenstellen 
Familien-Abos Konzerte in München TheaGe in der Residenz Prinzregententheater Geschichte
Geschenk-Abos Tipps & aktuelle Meldungen 's Münchner Jahr Residenztheater Presse
Kultur-Gutschein Monatsprogramm Kino Treff Rio Volkstheater Partner und Links
Anmeldung Stückebeschreibungen Ihr Kultur-Bonus und viele mehr... Bund der Theatergemeinden
Werbeprämie

 


Unsere Kulturpartner:

Deutsches Theater                  Logo Münchner Kammerspiele                                 Logo In Muenchen     Logo Faust-Festival

und viele mehr...


Impressum | Datenschutz | Sitemap | AGB