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Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

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Premieren im Oktober

Die neue Spielzeit nimmt nun so richtig Fahrt auf: Im Nationaltheater ist die Oper "Die Sache Makropulos", eine Tragödie über 300 Jahre Einsamkeit, zu sehen. Das Residenztheater bringt "Die Irrfahrten des Odysseus", eine Veranstaltung für die ganze Familie. Im Cuvilliéstheater hat das tragikomische Gesellschaftspanorama der Weimarer Republik "Hoppla, wir leben" von Ernst Toller Premiere. In den Kammerspielen stehen mit "Die Neger" von Jean Genet und "Geschichten aus dem Wiener Wald" von Ödön von Horváth zwei Neuinszenierungen auf dem Programm. Und das Volkstheater bringt Georg Büchners "Woyzeck".

Nationaltheater

Die Sache Makropulos
Oper von Leoš Janáček nach der gleichnamigen Komödie von Karel Čapek
in tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Inszenierung: Árpád Schilling
Premiere am 19. Oktober

Der seit Generationen festgefahrene Erbschaftsprozess Gregor gegen Prus erfährt eine unerwartete Wendung, als die Sängerin Emilia Marty auftaucht, die mit erstaunlichem Detailwissen über die Vergangenheit dienen kann. Die in den Prozess verstrickten Männer verlieren den Kopf angesichts dieser faszinierenden Frau. Liebe jedoch scheint ihr nichts zu bedeuten und Sex ist ein Handel; Marty geht mit demjenigen ins Bett, der im Besitz des von ihr gesuchten alten Schriftstückes ist: die Sache Makropulos. Für seine vorletzte Oper greift der betagte Leoš Janáček zu einem zeitgenössischen Drama mit Phantasy-Plot – die Geschichte der 337-jährigen Elina Makropulos. Als Jugendliche wurde an ihr ein Elixier zur Lebensverlängerung getestet. Seither wechselt sie Länder, Liebhaber und Identitäten. Als die Wirksamkeit des Elixiers nachlässt, sucht sie, des Lebens müde und dennoch in Todesfurcht, jenes Rezept, das ihr Altern noch einmal aufschieben könnte. Karel Čapeks geistreiche Komödie spekuliert über den Sinn der Sterblichkeit. Janáček verwandelt sie in eine Tragödie über 300 Jahre Einsamkeit.
Mit Nadja Michael, Pavel Černoch, Kevin Conners, Tara Erraught, John Lundgren, Dean Power, Gustav Belácek, Peter Lobert, Heike Grötzinger, Reiner Goldberg.

Residenztheater

Die Irrfahrten des Odysseus
Nach der Erzählung von Homer, eine Veranstaltung für die ganze Familie
Inszenierung: Corinna von Rad
Premiere am 18. Oktober

Viel, viel zu lang schon ist Odysseus fern seiner Familie. Er, der König von Ithaka, musste vor mehr als zwanzig Jahren aufbrechen und wünscht sich nichts sehnlicher, als über das Meer wieder nach Hause zu segeln. Doch einige Götter sind sauer. Der große Poseidon macht Odysseus die Seefahrt schwer, und so wird aus dem Heimweg eine Irrfahrt....
Mit Manfred Zapatka, Simon Werdelis, Valery Tscheplanowa, Götz Argus, Wolfram Rupperti, Katrin Röver, Thomas Gräßle, Arnulf Schumacher, Lukas Turtur u.a.

Cuvilliéstheater

Hoppla, wir leben
Schauspiel von Ernst Toller
Inszenierung: Anne Lenk
Premiere am 9. Oktober

Berlin 1927 - Nach 8 Jahren Gefängnis und Psychiatrie findet sich der zum Tode verurteilte und in letzter Sekunde begnadigte Revolutionär Karl Thomas in der Welt nicht mehr zurecht. Seine alten Weggefährten haben sich in Ministerien, Schlafzimmern und Hotels arrangiert, schwankend zwischen Resignation und Fanatismus beschließt er, ein Exempel zu statuieren.
Mit seinem tragikomischen Gesellschaftspanorama der Weimarer Republik eröffnete Ernst Toller (1893-1939), selbst Revolutionär in der Bayerischen Räterepublik und politischer Häftling, 1927 die neue Bühne von Piscator in Berlin. Anne Lenk lässt in ihrer Neuinszenierung im historischen Cuvilliéstheater das Alte sich im Heute spiegeln und Karl Thomas in der politischen Konkursmasse Demokratie nach freimütigen, ehrlichen Menschen suchen, fern von Angst und Selbstzufriedenheit. Während Minister mit Großindustriellen ihre Rüstungsgeschäfte feiern und Populisten den Sturz der Demokratie vorbereiten, versinkt der einfache Bürger in Lethargie. Hoppla, wir leben?
Mit Franz Pätzold, Oliver Nägele, Valerie Pachner, Arthur Klemt, Ulrike Willenbacher, René Du-mont, Gerhard Peilstein u.a.

Kammerspiele

Die Neger
Schauspiel von Jean Genet
Inszenierung: Johan Simons
Premiere am 11. Oktober (Nachholtermin der verschobenen Premiere vom Juni 2014)

"Die Neger" – das geht heute eigentlich gar nicht mehr. Entsprechend groß war schon lang vor der Premiere in Wien die Aufregung um den Titel von Genets 1958 in Zeiten blutiger Dekolonisation uraufgeführten Stücks und um ein Plakat mit schwarz geschminkten weißen Frauen, das für die Koproduktion mit den Wiener Festwochen und dem Schauspielhaus Hamburg wirbt. In der Insze-nierung von Kammerspiele-Intendant Johan Simons agieren bis auf den aus Surinam stammenden Niederländer Felix Burleson nur weiße Künstler, auch ein Kritikpunkt, und "ein Problem unseres Theaters", wie der Regisseur sagt, das es zu thematisieren gilt. Genet jedenfalls wollte mit seinen "Clownerie" genannten und nur selten aufgeführten "Negern" über die Hautfarbe als Stigma des Außenseiters und Diskriminierten und über unsere rassistischen Klischees nachdenken. "Mit beißendem Spott", so die Ankündigung, spielt eine Gruppe von Schwarzen den Lustmord an einer weißen Frau nach, während eine andere Gruppe die Kolonialisten repräsentiert, die das "Treiben der Neger" kommentieren und eine groteske Strafexpedition folgen lassen – bis sich die Rollen drehen. Herausfordernd!

Geschichten aus dem Wiener Wald
Schauspiel von Ödön von Horvath
Inszenierung: Stephan Kimmig
Premiere am 18. Oktober 

Marianne, die Tochter des "Zauberkönigs" soll den Fleischhauer Oskar heiraten. Doch dann verdreht ihr der Hallodri Alfred den Kopf. Ein Jahr später hat sie ein Kind, keine Arbeit und einen Vorstadt-Casanova, der sie am liebsten wieder los wäre. Die Spirale führt abwärts, der Traum von der großen Liebe ist ausgeträumt und am Schluss arrangiert man sich in den alten Verhältnissen. 1931 am Deutschen Theater Berlin uraufgeführt, zeichnet Horváth die Karikatur eines "Volksstücks". Tod und Verlust, Lüge und Enttäuschung bestimmen das Leben der Menschen, die geprägt sind durch den Ersten Weltkrieg, die anhaltende wirtschaftliche Krise und den Nationalsozialismus, der seinen Schatten bereits voraus wirft. Es sind Verlorene in einer ordnungslosen Zeit – und trotzdem mitunter rührend und liebenswert in ihrer Naivität und Liebessehnsucht.
Unter der Regie von Stephan Kimmig (Atropa. Liliom, Mama Medea) spielen Peter Brombacher, Anna Drexler, Sylvana Krappatsch, Stefan Merki, Jochen Noch, Wolfgang Pregler, Max Simonischek, Jeff Wilbusch, Joachim Wörmsdorf.

Volkstheater

Woyzeck
Schauspiel von Georg Büchner
Inszenierung: Abdullah Kenan Karaca
Premiere am 23. Oktober

Woyzeck, der aufrichtig, geradlinig und ehrlich durchs Leben geht, hält sich und seine Freundin Marie mit diversen Jobs über Wasser. Am prekären Rand der Gesellschaft ist er dem ständigen Druck und Wohlwollen von Vorgesetzten und Bessergestellten ausgesetzt. Neben seiner Arbeit als Soldat rasiert er seinem Hauptmann den Bart oder stellt sich für ein Ernährungsexperiment als Versuchsperson zur Verfügung. Unter der Aufsicht des Doktors nimmt er über Wochen ausschließlich Erbsen zu sich. Getrieben von Geldsorgen hetzt er durch den Tag, ausgestattet mit einem sensiblen Gemüt und phantasievollem Geist, aber ohne Zeit für Marie, die ihn – nach heftigem Werben des Tambourmajors – schließlich mit jenem betrügt. Geplagt von Wahnvorstellungen (nur eine Folge des Experiments?) und unter großer Eifersucht vertraut er sich seinem Freund Andres an, der seinen Hilferufen aber nicht folgen kann. Mit dem Verrat Maries hat Woyzeck seine Erdung verloren. Seines sozialen Gefüges vollkommen beraubt, ermordet er seine Freundin und versucht die Tat zu verschleiern.
Es inszeniert Abdullah Kenan Karaca (Arabboy, Der große Gatsby). Es spielen: Sohel Altan G, Magdalena Wiedenhofer, Silas Breiding, Pascal Fligg, Jakob Geßner, Mehmet Sözer, Lenja Schultze, Okan Cömert.

 

Die Premieren im September finden Sie hier.

Die TheaGe-Kritiken zu den Premieren der vergangenen Spielzeit finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

Nationaltheater / Foto: Theatergemeinde

 

 

 

Residenztheater München / Foto: Gerhardt Kellermann

 

 

 

Cuvilliéstheater / Foto: © Lioba Schöneck

 

 

 

 

Kammerspiele München / Foto: Andreas Pohlmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Volkstheater München / Foto: TheaGe München

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