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Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Nationaltheater, Gärtnerplatztheater, Residenztheater, Kammerspiele, Volkstheater

Premieren im November 2015

In den November-Premieren geht es um gesellschaftliche Umbrüche und um große Leidenschaften. Im Volkstheater gibt "Das Handbuch für den Neustart der Welt" Anleitungen für Überlebende nach der Apokalypse. In Josef Bierbichlers "Mittelreich", das in den Kammerspielen uraufgeführt wird, geht es um Gestrandete im Generationenwandel nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Staatsoper zeigt im Nationaltheater Prokofjews symbolistische Oper "Der feurige Engel", die von tödlicher Passion zwischen Inquisitionswahn und Humanistengeist erzählt. Das Gärtnerplatztheater bringt in "Frankfurt Diaries" eine leidenschaftliche Hommage an den Choreographen William Forsythe auf die Bühne der Reithalle. Kinderfreundlicher wird es im Residenztheater: Dort feiert "Pinocchio" Premiere.

Residenztheater

Pinocchio
Schauspiel nach Carlo Collodi
Inszenierung: Thomas Birkmeir
Premiere am 14. November

Die Geschichte von Pinocchio beginnt mit einem Stück Holz. Aus einem geschenkten Scheit schnitzt Tischler Geppetto eine Marionette. Er nennt sie Pinocchio. Doch sein kleiner hölzerner Sohn hält sich nicht an Puppenregeln: Er beginnt zu leben, kann sprechen und laufen. Und er benimmt sich wie ein ungezogener Junge, schwänzt die Schule, wird vom Fuchs Stronzo und Kater Stupido verfolgt. Er stürzt von einer Gefahr in die nächste. Um sich zu retten, lügt Pinocchio – und mit jeder Lüge wird die Nase länger und länger. Zum Glück gibt es die fantastische Fee Fantasma! Thomas Birkmeir bringt die die weltberühmte Geschichte der lebenden Marionette mit viel Musik und Tanz für Kinder aller Altersklassen auf die Bühne des Residenztheaters.

Kammerspiele

Mittelreich
Musikalisches Schauspiel nach dem Roman von Josef Bierbichler
Inszenierung: Anne-Sophie Mahler
Premiere am 22. November

Ein Dorf im Spiegel der Generationen, ein Familienepos, alles und jeder bis in die Gegenwart hinein geformt durch die Kriegswirren des vergangenen Jahrhunderts. Der Seewirt, dem zweiten Weltkrieg entronnen, übernimmt das Erbe des Vaters, teilt das Gasthaus am Starnberger See mit jenen, die einfach da- oder übriggeblieben sind und mit denen, die alles hinter sich lassen mussten und dort gestrandet sind. Die Welt verändert sich unaufhaltsam, man begrüßt den ersten Plattenspieler und das Wirtschaftswunder. Eine neue Generation wächst heran, die aus der Vergangenheit ausbrechen und mit ihr endgültig abrechnen will und doch verstrickt bleibt in die Traumata des Jahrhunderts. Am Grab des Seewirts erklingt schließlich Brahms' "Ein deutsches Requiem", das die Lebenden trösten soll. Ausgehend von der Aufführung dieses Requiems inszeniert die Regisseurin Anna-Sophie Mahler Bierbichlers Roman, ein Musiktheater, in dem im Angesicht des Todes die Erinnerungen aufscheinen.

Volkstheater

Das Handbuch für den Neustart der Welt
Schauspiel nach einem postapokalyptischen Ratgeber von Lewis Dartnell
Inszenierung: Jessica Glause
Premiere am 27. November

Eine flächendeckende Pandemie hat den Großteil der Menschheit ausgelöscht. Wer übrig bleibt, befindet sich inmitten der stillstehenden Reste des technologischen Fortschritts. Autos, Benzin, Konserven sind im Überfluss vorhanden, doch alles verrottet unaufhaltsam. Nun muss das Sammeln, Beschaffen und Produzieren von Neuem beginnen, die Zivilisation muss noch einmal neu gestartet werden. Nur wie soll das gehen? Noch nicht mal die einfachsten Dinge, die uns umgeben, kein Hemd, kein Fahrzeug, keine Medizin, könnte man zunächst selber machen. Wir wissen heute weder, was wo herkommt, noch wie es funktioniert. Wie bastelt man ein Wasserrad? Wie rekonstruiert man den Kalender? Jessica Glause inszeniert den Sachbuch-Bestseller als theatrale Schnellanleitung für Überlebende. Ob das wohl geht ohne Stolpern, Explosionen und blutige Nasen? Zumal, wenn auch die Bühnenbeleuchtung ausfällt und erst aus eigener Kraft wieder in Gang gebracht werden muss.

Nationaltheater

Der feurige Engel
Oper von Sergej Prokofjew
Musikalische Leitung: Vladimir Jurowski
Inszenierung: Barrie Kosky
Premiere am 29. November

Ein Paar und seine halluzinative Reise zur Nachtseite der Leidenschaften: Renata wird vom Verlangen nach der vollkommenen Liebesbegegnung getrieben. Seit ihrer Jugend hat sie die Vision einer ekstatischen Vereinigung mit einem lichtumfluteten Engel. Ruprecht verfällt dieser Frau und folgt ihr bedingungslos auf ihrer obsessiven Suche nach der Erfüllung dieser Phantasie. Die beiden überschreiten die Grenzen der Wahrnehmung und lassen alle Regeln von Moral und Vernunft hinter sich, bis die Bereitschaft zur Hingabe mit ganzem Leib und ganzer Seele ihr bisheriges Dasein vollkommen aufzulösen droht. 1907 verarbeitete der russische Symbolist Walerij Brussow eine eigene Beziehung voller Abhängigkeiten in einem Roman mit dem Gewand der Historie: Vor dem Hintergrund des Umbruchs von Mittelalter zur Neuzeit erzählt er die Erinnerungen des Ritters Ruprecht an seine schicksalhafte Begegnung mit der von Wahnvorstellungen gequälten, von Liebeshunger getriebenen und als Ketzerin endenden Renata - in einer Welt zwischen Inquisitionswahn und Humanistengeist, Okkultismus und empirischer Wissenschaft, mystischer Ekstase und verteufelter Sexualität. Sergej Prokofjew stößt 1919 auf den Roman. In den Jahren seines Nomadisierens zwischen Amerika, Frankreich und dem bayerischen Pfaffenwinkel komponiert er seine düsterste und enigmatischste Oper, die erst nach seinem Tod zur Uraufführung kommt.

Gärtnerplatztheater in der Reithalle

Frankfurt Diaries
Choreographischer Abend in zwei Teilen von William Forsythe, Antony Rizzi, Allison Brown, Georg Reischl, Christopher Roman und Michael Schumacher
Premiere am 20. November

William Forsythe zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Choreographen und ist bereits zu Lebzeiten Legende. Bevor er 2014 die künstlerische Leitung seiner Forsythe Company an Jacopo Godani übergab, prägte er über Jahrzehnte hinweg von Frankfurt aus die internationale Tanzwelt. In "Frankfurt Diaries" präsentiert das Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz nun die Münchner Erstaufführung seiner weltberühmten, 2000 entstandenen und später sogar verfilmten Choreographie "One Flat Thing, reproduced" für 14 Tänzerinnen und Tänzer – und 20 Tische. Um den Geist der Arbeit mit William Forsythe dabei besonders spürbar zu machen, hat Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner in enger Zusammenarbeit mit Forsythe Tänzerinnen und Tänzer der Uraufführungsproduktion von "One Flat Thing, reproduced" nach München eingeladen. Inzwischen längst selbst Choreographen, Ausstatter und bildende Künstler setzen diese unter der Gesamtleitung von Forsythes langjährigem Assistenten Antony Rizzi ihre ganz persönlichen Eindrücke von der Zusammenarbeit mit dem Choreografen-Genie in Tanz-Formen um und machen sie auf der Bühne der Reithalle erlebbar.

Premieren im Oktober 2015
Die TheaGe-Kritiken zu den Premieren der vergangenen Spielzeit 2014/15

 

 

 

 

 

 

 

 

Residenztheater / Foto: Gerhard Kellermann

 

 

Münchner Kammerspiele / Foto: Andreas Pohlmann

 

 

 

 

Münchner Volkstheater / Foto: Wikimedia Creative Commons - Maximilian Dörrbecker

 

 

 

 

Nationaltheater München / Foto: Felix Löchner

 

 

 

 

Reithalle München / Foto: Reithalle München

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