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Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Premieren im Oktober 2016

Im Oktober feiert das Residenztheater mit „Glaube Liebe Hoffnung“ und die Bayerische Staatsoper mit „La Favorite“ Premiere. In den Kammerspielen ist „Point of no Return“ erstmals zu sehen.

Residenztheater

Glaube Liebe Hoffnung
Schauspiel von Ödön von Horváth
Inszenierung: David Bösch
Premiere am 22. Oktober

Die Angst geht um im Lande. Machen uns die Fremden die Freiheit streitig, die erkämpfte Sicherheit? Bedrohen Andere unsere Besitzstände, den Arbeitsplatz und das demokratische Fundament? Vor knapp 100 Jahren sah es schon einmal finster aus, in Horváths Welt um "Glaube, Liebe, Hoffnung". Die Wirtschaftskrise zog herauf, politische Radikalisierung und dann der Staatsterror des Nazismus. Als Erstes, sehen wir, geht in rauerer Zeit die Empathie verloren und das Verantwortungsgefühl. Stattdessen wächst die aggressive Intoleranz. Elisabeth braucht Geld für die Arbeitserlaubnis, also will sie ihre Leiche verkaufen. Damit gerät sie aber erst recht in eine Mühle aus Bürokratie, Grausamkeit, Kurzsichtigkeit und gefährlicher Passivität. Regisseur David Bösch ("Prinz von Homburg", "Orest") spürt der Entstehung von Katastrophen in der Gesellschaft nach. Es ist höchste Zeit. Wir müssen alles neu denken. Mit Valerie Pachner in der Hauptrolle. Unbedingt ansehen. avs

„Das seh ich schon ein, dass es ungerecht zugehen muss,
weil halt die Menschen keine Menschen sind -
aber es könnt doch auch ein bisschen weniger ungerecht zugehen.“
(Elisabeth in „Glaube Liebe Hoffnung“)

Bayerische Staatsoper

La Favorite
Oper von Gaetano Donizetti
Inszenierung: Amélie Niermeyer
Premiere am 23. Oktober
Video

Zahlreiche Mythen umranken die historische Figur Léonor de Guzman, Mätresse des Königs Alfons XI. von Kastilien, die im Spiel um Macht im Staate zerrieben wird. Ein wahrer Opernstoff, den Donizetti nur allzu gerne aufgriff und 1840 in eine französische Grand Opéra für Paris formte - so traurig und pessimistisch sollte Donizetti keinen weiteren Stoff verarbeiten. Mit der historischen Figur hat die Titelfigur der Oper jedoch nur noch wenig zu tun. Die Liebe Léonores zum König entpuppt sich in der Oper als Farce. Sie zögert nicht lange, um sich für den jungen Fernand zu entscheiden, der ihretwegen dem Klosterleben in Santiago de Compostela entflohen ist. Doch er weiß nicht um ihre Identität als Mätresse, so dass er und sie nur allzu leicht Opfer im intriganten Machtkampf zwischen Kirche und Staat werden. Am Ende bleibt den beiden nicht einmal mehr die Hoffnung auf eine gemeinsame bessere Zukunft nach dem Tod. Léonore stirbt, Fernand bleibt zwar im Kloster zurück, doch die Idee von Gott und Erlösung bleibt das Werk den beiden schuldig.

Kammerspiele

Point of no Return
Projekt von Yael Ronen und Ensemble
Premiere am 27. Oktober

Die gebürtige Israelin Yael Ronen gehört in ihrer Heimat und längst auch bei uns zu den aufregendsten und gefragtesten Regisseurinnen. Im Berliner Gorki-Theater feiert sie regelmäßig Erfolge mit den von ihr entwickelten Stücken, die aktuelle Themen und politische Konflikte mit erstaunlich leichter Hand und schwarzem Humor behandeln („Common Ground“ etc.). Nun arbeitet sie erstmals in München und wird mit den Akteuren der Kammerspiele erforschen, wie man heutzutage „anbandelt“. Die bayerische Art der Kontaktanbahnung ist freilich hoffnungslos veraltet, heute sucht man auf Portalen wie Tinder und Grindr nach Sexpartnern oder dem Glück der Zweisamkeit. Da wischt man auf dem Smartphone die Fotos nach links (abgelehnt) oder rechts (Treffer), angeblich 1,4 Milliarden mal am Tag. Wie verändern die modernen Technologien Liebesleben und Partnerschaften der Generation von „digital natives“? Auch für sie gibt es irgendwann den Punkt, wo eine Entscheidung nicht mehr rückgängig zu machen ist. Mit dabei: Wiebke Puls, die wunderbare Schauspielerin, die jüngst unseren TheaGe-Abend am Stadtstrand mit Gesang und klugen Beiträgen bereichert hat. sis

 

Premieren im September 2016
TheaGe-Kritiken zu den Premieren der Spielzeit 2015/16

 

 


 

 

 

 

 Residenztheater / Foto: Gerhardt Kellermann

 

 

 

 

 La Favorite / Screenshot Video Bayerische Staatsoper

 

 

 

 

 

Yael Ronen / Foto: Wikimedia Commons

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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