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Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

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Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Premieren im November

Residenztheater

Robin Hood (Familienstück)
Spielfassung von Angela Obst
Inszenierung: Robert Gerloff
Premiere am 12. November

Wer ist dieser Mann, den alle Welt kennt und den doch niemand fassen kann? Der den Armen das Geld bringt, das er den Reichen abgeknöpft hat? Es ist Robin Hood! Mit seinen treuen Gefährten trickst Robin immer wieder die Obrigkeit aus, bis dem Sheriff von Nottingham der Kragen platzt und er Robin bei einem Bogenschießwettbewerb dingfest machen will. Freuen Sie sich auf ein wildes Abenteuer, das Jung und Alt gleichermaßen Spaß bereitet – mit vier Live-Musikern auf der Bühne!

Kammerspiele

Unterwerfung / Plattform
Schauspiel nach den Romanen von Michel Houellebecq
Inszenierung: Julien Gosselin
Premiere am 19. November entfällt

Die Kammerspiele schreiben dazu am 31. Oktober 2016: "Wir bedauern mitteilen zu müssen, dass wir die Premiere von „Unterwerfung / Plattform“ nach den Romanen von Michel Houellebecq absagen müssen. Die Produktion konnte sich nicht aus der durch die Absage des Regisseurs Julien Gosselin verursachten Krise befreien. Leider entfällt die für den 19. November geplante Premiere ersatzlos. An den betreffenden Vorstellungstagen werden Ersatzvorstellungen disponiert. Diese Änderungen werden noch bekannt gegeben."

Wir, das Herz Europas, sind ein Islamstaat! Ein Skandal. Bei Erscheinen von Houellebecqs jüngstem Kracher 2015 schwoll vielen der Kopf. Die Horrorvision! Oder womöglich ein taugliches Zukunftsmodell? Endlich wieder traditionelle Werte? Intakte Rollenbilder und feste Autoritäten? Hauptfigur Francois, Literaturprofessor an der Sorbonne, findet diese Lösung jedenfalls nicht schlecht. Es herrschen statt extremistischen Umtrieben Ruhe und Ordnung, und der Mann gilt wieder etwas. In Houellebecqs "Plattform", 15 Jahre früher veröffentlicht, noch vor dem Terror des 11. September, geht es um den Kampf zwischen dem Kapitalismus in Europa, der den Hedonismus und die individuelle Lebensgestaltung hoch hält, und den Werten des Islam, der auf sinnstiftende Transzendenz und soziale Ideen setzt, dafür aber auch Bombenterror einsetzt. Regisseur Julien Gosselin, dessen Version von Houellebecqs "Elementarteilchen" europaweit beachtet wurde, kombiniert beide Romane zu einem Bühnenstück. Das ist bester aktueller Bühnenstoff, der Gefühle, Meinungen, Vorurteile, unbewusste Prägungen los tritt, ein Thema im Auge des Wirbelsturms. avs

Volkstheater

Medea
Schauspiel von Euripides
Inszenierung: Abdullah Kenan Karaca
Premiere am 24. November

Undank ist der Welten Lohn: Da hat Königstochter Medea ihre Familie in Kolchis verraten, indem sie ihrem Geliebten Iason zum Diebstahl des Goldenen Vlieses verhilft und dann mit ihm und ihren zwei Kindern nach Korinth flieht. Dort angekommen wird Medea jedoch als Fremde empfangen, gilt gar als Barbarin und muss mitansehen, wie Iason sich der Tochter des Königs von Korinth verspricht. Folge ist eine Rache, die den antiken Mythos einer Frau komplett macht, die innerhalb einer patriarchalen Gesellschaft sich nur dadurch behaupten kann, dass sie letztlich zur Mörderin wird. Die von Euripides verfasste Tragödie wird Hausregisseur Abdullah Kenan Karaca am Volkstheater inszenieren, mit dem taufrischen Ensemblemitglied Julia Richter in der weiblichen Hauptrolle. Die Dramaturgin der Inszenierung, Caroline Schlockwerder, verrät vorab, dass die Zuschauer in den Gedankenraum Medeas blicken werden. Ein Spiegel ist zentraler Bestandteil des Bühnenbilds – Medea blickt in ihr Gesicht und reflektiert ihr Dasein: ein Leben zwischen Ausbruch und Schicksalsgefangenschaft. mst

Staatsoper

Lady Macbeth von Mzensk
Oper von Dmitri Schostakowitsch
Inszenierung:Harry Kupfer
Premiere am 28. November

Eine junge Frau, reich verheiratet und elend einsam, eingesperrt in einer Welt, in der die Rohheit herrscht: Katerina ist voller Lebenslust und Liebesverlangen – aber ihr Mann impotent und ihr Schwiegervater ein Tyrann. Kein Wunder, dass sie sich danach sehnt, aus diesem Leben in Zwängen auszubrechen. Als Sergej am Hof der Familie zu arbeiten anfängt, erscheint er ihr als Retter, doch ihre Affäre mit dem Knecht ist der Beginn einer kriminellen Karriere.
Die 1934 in Leningrad uraufgeführte Oper Lady Macbeth von Mzensk schildert den Versuch einer Selbstverwirklichung, der im Verbrechen endet und vier Menschen das Leben kostet. Schostakowitsch erzählt diese Geschichte mit einer unerhörten Musik, die brodelt und glüht und knallt. Katerinas Kampf um ein glücklicheres Leben schließt das Verlangen nach sexueller Erfüllung ein – und die drastische Darstellung dieses Moments führte zum langjährigen Verbot der Oper in der Sowjetunion, ein Verbot, das den Komponisten beinahe ins Lager gebracht hätte. Die in Lady Macbeth von Mzensk behandelte Frage, wie weit der Mensch gehen darf, um sich aus unwürdigen Verhältnissen zu befreien, hat ihre Aktualität ungebrochen behalten.

Premieren im Oktober 2016
Premieren im September 2016
TheaGe-Kritiken zu den Premieren der Spielzeit 2015/16

 

 

 

 

 

 Residenztheater / Foto: Gerhardt Kellermann

 

 

 

 Kammerspiele

 

 

Volkstheater / Foto: Wikimedia Commons

 

 

Nationaltheater / Foto: Felix Löchner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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