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Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

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Residenztheater und Kammerspiele

Premieren im Oktober 2015

Im Residenztheater beginnt die neue Spielzeit mit Sophokles' "König Ödipus". Die Münchner Kammerspiele legen mit vier Premieren innerhalb von sechs Tagen im Oktober richtig los: Am 9.10. hat der "Der Kaufmann von Venedig" Premiere, am 10.10. folgt "Peaches Christ Superstar", am 11.10. beschäftigt sich die Dokumentartheatergruppe Rimini Protokoll mit "Adolf Hitler: Mein Kampf" und am 14.10. verwandeln sich die Kammerspiele mit "Rocco und seine Brüder" in einen Boxring.

Residenztheater

König Ödipus
Drama von Sophokles
Inszenierung: Mateja Koležnik
Premiere am 17. Oktober

"Wer keinen Feind mehr hat, trifft ihn im Spiegel". Mit diesem programmatischen Satz beginnt das Residenztheater die neue Spielzeit. Der Feind im Inneren, auch im eigenen Selbst – das passt auf Kleists Prinz Friedrich von Homburg, mit dem die Saison startet, das passt ebenso auf die zweite Premiere, Sophokles' "Ödipus". Das Orakel hat bekanntlich verkündet, dass der Königssohn von Theben seinen Vater töten und seine Mutter schwängern werde. Deshalb wächst das Kind im Gebirge bei einem Hirten auf und kennt seine Herkunft nicht. Doch es kommt, wie vorhergesagt: Als junger Mann ermordet Ödipus bei einem Streit unwissentlich seinen Vater Laios, befreit die Stadt Theben von der Sphinx, indem er ihr Rätsel löst – und heiratet Iokaste, die verwitwete Königin, seine Mutter. Das Unheil nimmt seinen Lauf. Es spielen Sophie von Kessel und in der Titelrolle Thomas Lettow, der voriges Jahr neu ans Residenztheater gekommen ist. Auch mit dabei: Manfred Zapatka als blinder Seher Teiresias.

Kammerspiele

Der Kaufmann von Venedig
von William Shakespeare
Inszenierung: Nicolas Stemann
Premiere am 9. Oktober

Geld ist doch, was zählt. Was sind da schon Anstand, Liebe, Treue? Shakespeares tief blickendes Schauspiel dreht sich um den kommerziellen Erfolg als Lebensmaßstab - im alten Venedig wie heute - und um das Fremde, das man so gern ausgrenzt. So den Außenseiter Shylock. Der ist auch noch Jude und verlangt als Geldverleiher Zinsen - unerträglich. Als Shylock, bis aufs Blut gedemütigt, als Kreditpfand ein Pfund Fleisch seines reichen Schuldners Antonio verlangt, fordert die ehrenwerte Gesellschaft die Vernichtung des Verhassten. Der Jude soll bezahlen, mit seiner Existenz, seinem Vermögen, seiner Heimat. Nicolas Stemann, vom neuen Intendanten Matthias Lilienthal als Hausregisseur verpflichtet, eröffnet mit der brandaktuellen Auseinandersetzung um die Herrschaft des Kapitals und die Migration die Spielzeit in der "Kammer 1", wie die Kammerspiele jetzt heißen.

Peaches Christ Superstar
nach Andrew Lloyd Webbers "Jesus Christ Superstar" von und mit Peaches
Premiere am 10. Oktober

Peaches, das Bad Girl des Elektro-Punk, bringt ihre eigene, ganz reduzierte Version der Rock-Oper „Jesus Christ Superstar" auf die Bühne. Entlang der Songs aus dem Musical erzählt sie die Geschichte der letzten Woche im Leben Jesu Christi nach – vom Einzug in Jerusalem bis zur Kreuzigung. Und sie singt alle Rollen selbst: Jesus und Maria Magdalena, die Jünger und die Pharisäer. Mathias Susaas Halvorsen begleitet sie am Piano, mehr nicht. Eine konzertante Aufführung mit einer außergewöhnlichen Performerin. (Pressetext der Münchner Kammerspiele)

Adolf Hitler: Mein Kampf Band 1 und 2
von Rimini Protokoll
Premiere am 11. Oktober

Lesen Sie jetzt "Mein Kampf" im Original, das ab 2016 nicht mehr auf dem Index steht? Angeblich hat bisher kaum einer das gruselige Werk wirklich ausprobiert, es ist eine langweilig geschriebene und verbohrte Pflicht-Lektüre. Aber wo sind die 12 Millionen Exemplare geblieben, die angeblich auf allen Nachttischen lagen? Gerade in München, der einstigen "Hauptstadt der Bewegung", ist es aus Anlass der öffentlichen Freigabe spannend und vielversprechend, der Entstehungsgeschichte und dem Mythos dieses unsäglichen Hetz-Pamphlets nachzugehen, das gerade durch das jahrzehntelange Verbot für viele den Reiz des Verruchten hatte. Schon bisher konnte man vergilbte Exemplare auf Dachböden oder Flohmärkten oder im Ausland aufstöbern und auch im Internet herunterladen. Soll das Buch jetzt als Zeitdokument nachgedruckt und im Buchhandel erhältlich sein? Wo genau gibt es da eine Gefahr, oder gibt es keine? Ist das Buch noch immer politischer Zündstoff für Rechtsradikale? Die renommierte und regelmäßig zum Theatertreffen eingeladene Dokumentartheatergruppe Rimini Protokoll hat sich auf eine aufregende zeitgeschichtliche Expedition gemacht.

Rocco und seine Brüder
nach dem Film von Luchino Visconti in einer Fassung von Simon Stone
Inszenierung: Simon Stone
Premiere am 14. Oktober

"Der Mythos des Boxers, der sich durch den Sport aus der sozialen Misere herauskämpft, ist so alt wie das Boxen selbst", heißt es in den Kammerspielen, die ihre Bühne nun in einen Ring verwandeln. Dort versuchen sich Rocco und sein Bruder Simone mit den Fäusten ein besseres Leben zu erstreiten. Die vier Geschwister Parondi sind mit ihrer Mutter aus dem Süden Italiens nach Mailand gezogen, zum ältesten Bruder, in der Hoffnung auf Aufstieg. Rocco und Simone lernen den Boxsport kennen – und die Prostituierte Nadia, die beide begehren. Doch die Eifersucht ist brutal und die Realität hart. Und aus einem Tellerwäscher wird nur selten ein Millionär. Aber lässt sich die Geschichte wirklich nicht anders denken, fragt der junge australische Regisseur Simon Stone, der in jüngster Zeit vor allem durch die radikale Neubearbeitung klassischer Texte aufgefallen ist. In Viscontis berühmtem und ausgezeichnetem Film von 1960 spielten Alain Delon und Annie Girardot, nun sehen wir drei neue Schauspieler in den Rollen der Brüder – und es gibt bekannte Gesichter wie Brigitte Hobmeier und Wiebke Puls.

Die TheaGe-Kritiken zu den Premieren der vergangenen Spielzeit 2014/15

 

 

Residenztheater / Foto: Gerhard Kellermann

 

Münchner Kammerspiele / Foto: Andreas Pohlmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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