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Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Residenztheater, Kammerspiele, Volkstheater, Gärtnerplatztheater

Premieren im Dezember 2015

Der bedeutende russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski (1821-1881) hat zurzeit zwar weder einen runden Geburts- noch einen runden Todestag; dennoch feiern im Dezember gleich zwei Bühnenadaptionen seiner Romane unabhängig voneinander in Münchens Schauspielhäusern Premiere: "Der Spieler" in den Kammerspielen und "Schuld und Sühne" im Volkstheater.
In den Neuinszenierungen von Residenz- und Gärtnerplatztheater geht es um die großen Themen der Aufklärung: Das Residenztheater beschäftigt sich in Grillparzers "Das goldene Vlies" mit Nationalstolz und Humanitätsideal, mit Asyl und Ressentiment. In der Residenztheater-Inszenierung von Heiner Müllers "Philoktet" im Cuvilliéstheater geht es um die Allgegenwärtigkeit von Krieg, politischer Lüge und Gewalt. Und das Gärtnerplatztheater zeigt in der Reithalle Leonard Bernsteins von Voltaire inspirierte Operette "Candide".

Residenztheater

Das goldene Vlies
Schauspiel von Franz Grillparzer
Inszenierung: Anne Lenk
Premiere am 6. Dezember

Der griechische Eroberer Phryxus hat auf göttliches Gebot in Delphi ein goldenes Vlies geborgen. Der Barbarenkönig Aietes, bei dem er zu Gast ist, soll es für ihn aufbewahren. Der bricht jedoch das Gastrecht und tötet den Griechen. Des Königs Tochter Medea (Meike Droste), eine männerscheue Amazone mit Zauberkräften, soll helfen, als die Argonauten unter Jason (Johannes Zirner) aufkreuzen, um den Toten zu rächen und das Vlies zurückzuholen. Medea jedoch entbrennt in Leidenschaft für Jason und wird damit schuldig am späteren Tod ihres Bruders und dem Selbstmord des Vaters. Das Paar fährt in Jasons Heimat Korinth, wo Medea, die Fremde, Zauberutensilien und Vlies vergräbt und als Asylantin akzeptiert werden will. Dies schlägt fehl. Als Jason und ihre Kinder sich von ihr lossagen, wird Medea wieder zur wilden Barba-rin und tötet ihre eigenen Kinder. Sie will das Vlies zurück nach Delphi bringen und dort den Sühnespruch des Priesters erwarten. Ein großes Liebesdrama um den Widerstreit von Nationalstolz und Humanitätsideal, um Asyl und Ressentiment und die Frage: Wer hat Schuld? Es spielen Meike Droste, Johannes Zirner, Oliver Nägele, Nora Buzalka, Katrin Röver, René Dumont, Lukas Turtur, Simon Werdelis u.a.

Residenztheater im Cuvilliéstheater

Philoktet
Premiere am 12. Dezember
Schauspiel von Heiner Müller
Inszenierung: Ivan Panteleev

Philoktet wurde wegen seiner stinkenden Wunde einst von Odysseus auf der Insel Lemnos ausgesetzt. Nun wird der Aussätzige für den unübersichtlich gewordenen Krieg um Troja wieder gebraucht. Der junge Krieger Neoptolemos soll als Köder dienen, um Philoktet zurückzuholen. Obwohl dem jungen Neoptolemos jedes Taktieren fremd ist, gewinnt er mit einer Lüge Philoktets Vertrauen und entwaffnet ihn. Als Philoktet sich jedoch weigert, mit nach Troja zu kommen und Odysseus töten will, verliert Neoptolemos seine Unschuld und wird zum Mörder. Heiner Müllers radikales Versdrama über die Allgegenwärtigkeit von Krieg, politischer Lüge und Gewalt lebt von der Kunst seiner Darsteller - und da darf man bei der Besetzung mit Shenja Lacher, Frank Pätzold und Aurel Manthei einiges erwarten.

Kammerspiele

Der Spieler
Schauspiel nach dem Roman von Fjodor Dostojewski
Inszenierung: Christopher Rüping
Premiere am 17. Dezember

Der junge Alexej Iwanowitsch reist als Hauslehrer im Tross eines verarmten russischen Generals in eine Kurstadt mit dem sinnigen Namen Roulettenburg. Dort verliebt er sich in die Stieftochter des Generals. Vom Spielrausch gepackt, gewinnt Alexej zwar zunächst ein Vermögen, verspielt jedoch die Liebe. Am Ende hat er sich durch das Roulette finanziell wie charakterlich zugrunde gerichtet. Christopher Rüping, 1985 geboren, inszeniert zum ersten Mal an den Münchner Kammerspielen, deren Hausregisseur er von der kommenden Spielzeit an sein wird. Es spielen Gundars Āboliņš, Niels Bormann, Ivana Uhlířová, Thomas Schmauser, Anna Drexler, Marlene Korn.

Volkstheater

Schuld und Sühne
Schauspiel nach dem Roman von Fjodor Dostojewski
Inszenierung: Christian Stückl
Premiere am 10. Dezember

Sankt Petersburg, 1860: Der hochbegabte, aber mittellose Student Rodion Romanowitsch Raskolnikow entwickelt aus seiner finanziellen Not heraus eine Theorie, nach der es außergewöhnlichen Menschen erlaubt ist wertlose Menschen umzubringen, da dies im Dienste des allgemeinen Fortschritts geschehe. Doch nach dem Doppelmord an der raffgierigen Pfandleiherin Aljona Iwanowna und ihrer Schwester lastet die Tat schwer auf ihm und er verfällt in eine Art Schockzustand. Als er von dem Untersuchungsrichter Porfirij trotz mangelnder Beweise des Mordes beschuldigt wird, beginnt ein intellektuelles Gefecht zwischen den beiden, das sich mehr und mehr zu einem subtilen psychologischen Spiel steigert.

Gärtnerplatztheater in der Reithalle

Candide
Operette von Leonard Bernstein
Musikalische Leitung: Marco Comin
Inszenierung und Choreografie: Adam Cooper
Premiere am 17. Dezember

Der junge Candide wächst zusammen mit Kunigunde und Maximilian, den beiden halbwüchsigen Kindern seines Onkels, des Barons Thunder-ten-tronckh, wohlbehütet auf dessen Schloss auf. Von ihrem Hauslehrer, dem Philosophen Dr. Pangloss, werden die Kinder in dem sicheren Glauben unterrichtet, sie lebten in der "besten aller möglichen Welten". Als Candide schließlich von seiner Familie verstoßen wird und in die weite Welt hinausziehen muss, erlebt er Naturkatastrophen, politische und religiöse Auseinandersetzungen, Missbrauch, Verrat und tödliche Krankheiten – doch nichts kann ihn davon abbringen, an seinem unerschütterlichen Optimismus von der "besten aller Welten" festzuhalten. Leonard Bernstein nahm sich Voltaires philosophisch-satirischen Roman "Candide oder der Optimismus" aus dem Jahr 1759 zur Vorlage für seine "Comic Operetta", welche am 1. Dezember 1956 am New Yorker Broadway erstmals aufgeführt wurde. Voltaires beißender Ironie stellt Bernstein in "Candide" eine "Liebeserklärung an die europäische Musik" zur Seite: Die Operette zitiert europäische Tanzformen wie Gavotte, Mazurka oder Polka sowie die Tradition der italienischen Belcanto-Oper. Neu in Szene gesetzt wir die Bernstein-Operette jetzt vom West-End-Star Adam Cooper. Die Produktion ist auch für Kinder ab 12 Jahre geeignet.

Premieren im November 2015
Aktuelle TheaGe-Kritiken zu den Premieren der Spielzeit 2015/16

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Residenztheater / Foto: Gerhard Kellermann

 

 

 

Cuvilliéstheater / Foto: Lioba Schöneck

 

 

 

Münchner Kammerspiele / Foto: Andreas Pohlmann

 

 

Münchner Volkstheater / Foto: Wikimedia Creative Commons - Maximilian Dörrbecker

 

 

 

 

Reithalle München / Foto: Reithalle München

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