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Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

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Göttinnen, It-Girls, Drachen-Ladies – Das weibliche Kulturerbe der Kammerspiele

Die  Kammerspiele. Das intime, durch Innenhoflage beschützte, von keiner Seite her einsehbare Kreativ-Areal am Rande der royalen Prachtmeile der schönen, schwierigen Stadt. Wo seit 1926 avantgardistisches, wagemutiges, vielfach preisgekröntes Theater immer wieder neu entsteht. Im Jugendstil-Ambiente des Schauspielhauses. Im Factory-Flair der kleineren Spielstätten. Dein Sehnsuchtsort. Dein Kultur-Initiationsraum von Teenager-Zeit an. Hier erlebtest Du, schamrot und 17-jährig neben Deinem Vater sitzend, wie Fassbinder-Star Hanna Schygulla sich als Elsa Tabori aus „Mutters Courage“ auf dem Bretterboden des Werkraumtheters pantomimisch in Geburtswehen wand. Hier faszinierte Dich die quasi-leukopathische Durchlässigkeit der jungen Sunnyi Melles als freigeistige Elisabeth von Valois, als tribal gestylte, zur trojanischen Kriegsbeute degradierte Cressida und natürlich als inbrünstig betendes Gretchen, das von einer gigantischen Mutter-Gottes-Figur verschlungen und erdrückt wird.

Hier wurdest Du Zeugin der Vollendungsphase von Gisela Stein, in ihren unvergesslichen Larger-than-Life-Interpretationen der großen, tragischen Heroinen des klassischen Theaterkanons: Iphigenie, die heimwehkranke Tochter der Atriden. Helena, die ihrer selbst überdrüssige Femme Fatale im belagerten Troja. Hekabe, die kriegstraumatisierte königliche Mutter unfassbar vieler umgebrachter und gefallener Kinder. Penthesilea, die blind verliebte Heerführerin der Amazonen. Phädra, deren dunkles, nymphomanisches Schattenbild. Penelope, die verfettete, alleingelassene Helden-Gattin auf Ithaca. Atossa, die Königin, die mitten im Publikum um die Kriegstoten des persichen Volkes weint. Facetten weiblicher Individuation. Frauenwissen. Frauenwollen. Frauenschmerz. All das wurde von der Prinzipalin Dieter Dorns mit jeder souverän gesetzten Geste, jedem dezidiert gesprochenen Wort in den Stein gemeisselt, den sie selbst im Namen trug. Zusammen mit so kongenialen Partnern wie Jens Harzer, Thomas Holzmann und Bruno Ganz. Und doch fast im Alleingang.

Maria Stuard / Foto: Judith Buss

Dass Frau die Fähigkeit besitzt, als Beherrscherin ihrer selbst über Verlustschmerz zu triumphieren und jede Narbe, die Mann ihr schlug mit Körperfarbe zu vergolden – das nahmst Du für Dich persönlich mit als große, von der Bühnen-Persona Gisela Steins beglaubigte Botschaft jener Jahre. Später, während der Intendanz von Johan Simons verfolgtest Du dann gebannt, wie die Ausnahme-Actricen Brigitte Hobmeier und Annnette Paulmann eine prekäre, fast zwillingsschwesternhafte Symbiose eingingen, um als „die Zofen“ von Jean Genet oder als Schillers Maria Stuart und deren Gegenspielerin Elisabeth von England ihr dunkles Aufeinander-Angewiesensein zu zelebrieren. Historisch korrekt Blankverse rezitierend, in Seide und Brokat, mit Tudorkragen und rot schimmerndem Haar. Oder in Highheels und Lackcorsage, von Videotechnik überblendet und Darkroom-Atmosphäre umgeben. Jedoch stets: faszinierend. Und so endgültig wegweisend für die Phalanx der frechen, schrägen, coolen Antiheldinnen und -Helden, die nach ihnen das Podium der Kammerspiele entern sollten.

Schlecht frisiert oder mit Proll-Perücke. Ungeschminkt oder gleich ganz besonders grell zurecht gemacht. Billig-Fashion schlimmster Art spazieren führend. Farsi murmelnd, rappend oder unartikuliert schreiend. So verstörten die Epigoninnen von Doris Schade, Maria Nicklisch und Gisela Stein ab 2015 das Publikum zwischen Falckenberg- und Maximiliansstraße. Auch Dich. Mehr als einmal. Über dreieinhalb lange, schwierige Jahre hinweg. Bis hin zu dem einen großen Moment, der zu Deinem persönlichen Light-Bulb-Erlebnis wurde: als Maja Beckmann in der Rolle von Hektors Gattin Andromache am 8. Februar 2019 zu weit fortgeschrittener Abendstunde gegen Ende des wuchtigen, technolastigen zweiten Teils von „Dionysos Stadt“ inmitten von Glassplittern und Trümmerbrocken an der Rampe stand. Barfuss. Ohne Make-up. In ein Kleid aus Sackleinen gehüllt. Und ein Strohbündel an ihre Brust drückte: Astyanax, ihren von griechischen Schergen zum Sturz von den Zinnen Trojas bestimmten Sohn. Und mit Worten von bestechendster, zwingendster Klarheit das gesamte Ausmaß ihres Mutter-Dramas beschwor.

König Lear / Foto: Arno Declair

Und Gro Swantje Kohlhof als verkannte Seherin Kassandra ihr schwarz umhüllt zur Seite trat und über zehn Minuten hinweg ihre Vision eines zum Frieden führenden trojanischen Krieges im Rewind-Modus vortrug. Danach war für Dich theatertechnisch nichts mehr so wie vorher. Du liebtest dieses queere, clowneske, hochtalentierte, vordergründig unperfekte, coole, verletzliche Ensemble wie keines zuvor. Vor allem die Mädels. Egal was sie taten. Barbusig und nackt durch Schmierseife rutschen. In Trash-Klamotten garstig über Papa Lears Facebook-Follower ablästern. Als Wiedergängerin von Courtney Love wutschnaubend durch die Seitenflure geistern. Oder larmoyant die Geschichte der eigenen religiösen Sozialisation erzählen. Du verziehst ihnen alles. Du erkanntest Dich selbst in ihnen wieder. Du verstandest sie. Du schautest Dir Vieles was sie machten mehrmals an. Du nahmst Freundinnen, Deinen Mann, Deine Eltern mit. Du redetest mit ihnen im Foyer oder an einem der Tische im Blauen Haus. Noch heute wünschst Du, diese Zeit wäre nie, wirklich nie zu Ende gegangen.

Jedoch. Es kam die Epochenwende. Es kam der Einzug des Virus mit der Krone. Es kam die bleierne Zeit der Verluste und Verbote. Es kamen die erste und dann die zweite, die große, die neunmonatige Schließung. Während dieser Zeit drang aus den Räumen der Kammerspiele noch weniger nach außen als aus den anderen Theaterhäusern der schönen, schwierigen Stadt. Dass unter der neuen Intendanz hart gearbeitet wurde, in den Werkstätten, Büros und Probenräumen hinterm Jugendstildekor, das konntest Du spüren, wann immer Du Dich auf die textlastige, nahezu bilderlose Homepage klicktest. Nur. Worum genau es gehen sollte, das erschloss sich Dir leider nicht recht. Ein neuer kultureller Begegnungsort, genannt „Habibi Kiosk“ war geschaffen worden, im ehemaligen Ticketverkaufsraum, so viel verstandest Du immerhin. Der aus dem Repertoire arabischer Koseworte entlehnte Name sollte Offenheit, Empfangsbereitschaft und Wärme signalisieren und zwar ausdrücklich als Gestus einer zärtlichen Frau. Das gefiel Dir. 

Mit der neu im Steinfoyer gegenüber den bronzenen Hausgötterbüsten installierten Skulptur einer comic-haft überzeichneten Version der Großmimin Therese Giehse hattest Du eher Schwierigkeiten. Grusel-Giehse aus Gips, mit drohend gen Männerdomöne erhobenem Zeigefinger und wild rollenden Augen als Inkarnation weiblichen Furors? Als neue Säulenheilige und Namenspatronin des Hauses, das sich während der Zeit der Stille ganz offensichtlich in einen feministischen Think-Tank mit noch etwas unausgegorenen Ideen verwandelt hatte? Nun ja, dachtest Du, schöpftest jedoch Hoffnung, als Du vom künstlerischen Gesamtkonzept der Spielstätte für die kommenden Jahre erfuhrst. Ein Brückenschlag mit verschiedenen namhaften Kulturinstitutionen der schönen, schwierigen Stadt sollte vollzogen werden. Blogparaden, Vorträge, kreative Verschwesterungs-Events auf vielen Ebenen sollten stattfinden. Mit einem großen, wirklich auch für Dich sehr erstrebenswertem Ziel: marginalisierte Weiblichkeit ins Gedächtnis der Stadt zurückrufen.

Der Sprung vom Elfenbeinturm / Foto: Emma Szabo

Um die Chronologie dieses Projekts von Beginn an mitzuerleben, nahmst Du eines Samstagabends Anfang Juni nach gefühlten Äonen zum ersten Mal wieder Platz im Parkett des Schauspielhauses und fixiertest das florale, goldschimmernde Relief des Bühnenrahmens als wärst Du wieder 15 und sähest es zum ersten Mal. Dann trat Gro Swantje Kohlhof in pinkfarbigem Hosenrock und hautengem Glitterbustier vor die abgedunkelte Bühne und eröffnete mit einem Wutmonolog die Soiree, die als „Sprung vom Elfenbeinturm“, als „Abend gegen … spießbürgerliche Phantasien“ angekündigt war und das Werk der dramatisch gescheiterten Kultautorin Gisela Elsner einer angeblichen Vergessenheit entreißen sollte. Über dreieinhalb ungemütliche Stunden hinweg harrtest Du fröstelnd im pandemiegerecht durchlüfteten Zuschauerraum mit rinnender Nase hinter Deiner Gesichtsfiltertüte aus. Hauptsächlich bemüht, Dein kulturentwöhntes Nervensystem zu schützen vor dem optischen und akkustischen Generalangriff, dem Regisseurin Karabulut ihr Publikum aussetzte.

Einige Schauspieler*innen als grotesk zurechtgemachte Alptraumversion von „Kindern“, die in unsäglich schießbudenhaften Rüschenkleidchen, unter Halbmasken mit Morbus Basedow-Blick und Kitschpuppenfrisur mit seelenlos schnarrenden Stimmen lustvoll im Arsenal antisemitischer Hetzpropaganda wühlen. Oder als chimärenhafte zwei-beinige Zirkuspferdchen. Oder als sinnlos sportelnde Wiebke Puls. Als wütend strippende Annette Paulmann. Als Stephan Merki im Plüschtierkostüm mit Alpträumen von Schrauben. Und als Zeynep Bozbay, die zuguterletzt beweisen durfte, dass von ihrer Fähigkeit durch Wasserfluten zu plantschen und dabei infernalisch zu brüllen, während der großen Schließung nichts verloren gegangen war. All das ließest Du über Dich ergehen, an diesem irreführenderweise als Uraufführung eines Akts von Erinnerungsarbeit bezeichneten Abend. „Arme Gisela“ dachtest Du, als Du weit nach 23h durch plötzlich einsetzenden Regen und Kälte auf Deinem Fahrrad nach Haus fuhrst. Und als Du mit klammen Fingern die Türe aufsperrtest, weintest Du erstmal, so sehr hatte das Ganze Dich fertig gemacht.

Drei Wochen später, am Abend des 27.6.2021 war zum Glück alles ganz anders. Es war Dein Geburtstag. Und wie um Dir zu diesem Anlass ein Geschenk zu machen, wurde in den Kammerspielen zur Premiere eines ganz besonderen Recherche-Theaterstücks geladen: „Bayerische Suffragetten“ hieß es und war von einer mädchenhaften Person namens Jessica Glause entwickelt worden um das historische Wirken so wunderbarer, wütender und wilder Frauen wie Anita Augspurg, Sophia Goudstikker, Carrie Brachvogel und Emma Merk in der schönen, schwierigen Stadt zu würdigen. Mit Dir zugegen: drei Deiner geschätztesten Kolleginnen aus der tradtionsreichen Kultureinrichtung für die Du arbeitest und schreibst, sowie namhafte Repräsentantinnen des wackeren Vereins für Fraueninteressen, einer Institution Deiner Stadt, der Du persönlich viel, wirklich sehr viel verdankst. Du warst also in Deiner ganz speziellen, eigenen Freundinnenschaft geborgen, als sich auf der Bühne ein drogenhaftes Narrativ vom Entstehen weiblicher Netzwerktätigkeit vollzog.

Bayerische Suffragetten / Foto: Julian Baumann

Die Seelen, Erlebniswelten, Geschichten der Frauen von damals in den geistwesenhaft auftretenden Körpern der Schauspieler*innen von heute. Transhuman. Postmenschlich. Anfangs kokonhaft verhüllt. Später in schimmernden Netzsuits mit Glitzerapplikation. Noch später in wallenden Priester*innen-Roben. Stets mit strähniger Falschhaarperücke in Suffragette-Weiß. So tanzten, sangen und erzählten Thomas, Annette, Jelena und Co. als diverses She-Team fürs, vom und im Leben ihrer Alter Egos. Von den Leerstellen, Löchern und Lücken, die sie hinterlassen hatten. Von dem, was von ihrem Wirken ausgelöscht worden war. Und von den Spuren, die geblieben waren. Mit der gesammelten Kraft und Zerbrechlichkeit von Wheelchair-Elfe Lucy Wilke. Mit dem ganz besonderen Charme des logopädisch trainierten Zungenschlags von Luisa Wöllisch. Mit der massiven, ostentativ zur Schau gestellten Kraft-Physis von Julia Gräfner. Mit dem exotischen Ideal-Aussehen von Edith Saldanha. Mit dem alles-könnenden Talent von Anna-Gesja Raja Lappe.   

Zugegeben. Deine Sehnsüchte nach Vintage-Ästhetik. Nach edlen Reformkleidern. Nach Art-Deco-Schmuck. Nach Jugendstil-Broschen in Violett, Grün und Weiß. Nach sepiafarbigen Bildern. Die wurden hier nicht bedient. Und es sprach auch keine der Damen auf der Bühne bayerisch. Dafür geschah etwas Anderes, was wahrscheinlich viel wichtiger war. Ein Akt symbolischer Restitution wurde vollzogen. Eine schmerzende Wunde im Erscheinungsbild der schönen, schwierigen Stadt wurde geheilt. Das flamboyante Drachenrelief. Heutiges Logo des Vereins für Fraueninteressen. Einstiges Wahrzeichen des von Anita Augspurg und Sophia Goudstikker im Jahr 1887 gegründeten Fotoatelier Elvira. Das 1937 von Handwerkern im Auftrag des NS-Regimes weggemeißelt wurde. Es wurde aus einer Vielzahl von rekonstruierten, auf Transportrollen bewegbaren Bauteilen vom emsig werkenden Darsteller*innen-Trupp zu einem riesigen dreidimensionalen Bühnenmonument zusammengesetzt. Und als es am Ende der Aufführung da stand, vollständig, triumphal und groß, da war es sekundenlang vollkommen still im Zuschauerraum.

Die halluzinogene, outgespacte Version ihres Vereins on Stage erlebt zu haben, war gewiss ein wenig irritierend für die eine oder andere frauenpolitisch engagierte Dame im Premieren-Publikum gewesen. Aber auch emotional, intensiv, grundlegend bedeutsam. Jedenfalls spürtest Du Dankbarkeit und nicht nur einen Hauch von Ergriffensein beim Mini-Get-Together im Hildegardhof. LUISE, IRIS und ANDREA, Deine Kolleginnen aus der traditionsreichen Kultureinrichtung für die Du arbeitest und schreibst, luden Dich dann noch zu einem Geburtstags-Apéro im Blauen Haus. Und nach dem zweiten Glas Crémant de Bourgogne begannt Ihr Euch zu erzählen von dem, was in Euren Leben als Frau so alles passiert war. Geburtserfahrungen. Berufsbiografien. Neufindungsphasen und Krisen. Darüber spracht Ihr, an einem der Tische aus schlichtem Buchenholz. Doch, die Inszenierung musste Einiges richtig gemacht haben, dachtest Du, als Du danach mit Deinem Fahrrad wie einst Fanny zu Reventlow durch die warme Sommernacht  nach Haus fuhrst. 

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