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Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

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München leuchtete. Ein literarischer Spaziergang durch den Englischen Garten

Kulturführung im Englischen Garten
Mittwoch, 17. Juni 2020, 13:00 - 15:00 Uhr
Mittwoch, 17. Juni, 2020, 15:00 - 17:00 Uhr
Freitag, 3. Juli 2020, 12:30 - 14:30 Uhr
Leitung: Georg Reichlmayr


München leuchtete.
Ein literarischer Spaziergang durch den Englischen Garten

Der Englische Garten ist eine der größten innerstädtischen Parkanlagen der Welt. Auf einer Länge von fünfeinhalb Kilometern verbindet er einzigartig die Naturlandschaft der Isarauen mit der Altstadt Münchens. „Die Natur drückt sich nur zufällig bildlich aus, die Kunst tut dies mit Vorsatz“, beschreibt der maßgebliche Schöpfer des Englischen Gartens, Friedrich Ludwig von Sckell, sein Werk. Eine inszenierte, künstliche Natur, bis ins kleinste Detail geplant, und doch wirkt diese Parkanlage auf den Betrachter und Spaziergänger sehr natürlich, nicht wie ein Garten in einer Großstadt.

Als Kurfürst Karl Theodor im Jahr 1789 die Anlage des Englischen Gartens per Dekret beschloss, war bereits festgelegt, er solle „nicht bloß einem Stande, sondern dem ganzen Volke zugute kommen“. Die Idee zu diesem für München so segensreichen Beschluss kam von dem gebürtigen Amerikaner Sir Benjamin Thompson, dem späteren Reichsgrafen von Rumford . Bereits im August 1789 wurde der Schwetzinger Hofgärtner Sckell nach München gerufen, um zu einem geplanten Volksgarten „seine Meinung zu äußern, und mit zu wirken“. Grund für die zügige Umsetzung eines Parks für die Münchner Bevölkerung waren möglicherweise die sozialen Unruhen, die in Paris zum Sturm der Bastille geführt hatten.

Das Gebiet des Englischen Gartens war Überschwemmungsland, von Weiden und stachligem Sanddorn bewachsen. Erst die Anlage eines Damms gab dem Englischen Garten Schutz vor weiterer Überflutung. Die unter der Regie Rumfords verrichtete gartentechnische Leistung ist nicht hoch genug zu schätzen. In kürzester Zeit wurden Wege angelegt, Pflanzungen etabliert, Brücken gebaut und Gebäude wie der Chinesische Turm oder das Rumfordhaus (beide 1790) errichtet.

Im Jahr 1800 wurden unter Rumfords Nachfolger Freiherrn von Werneck nochmals 100 ha Parkfläche im Norden, die sogenannte „Hirschau“, hinzugewonnen. Der Kleinhesseloher See entstand ab 1804. Friedrich Ludwig von Sckell hatte in diesen Jahren nur begrenzten Einfluss auf das Geschehen. Erst als er 1804 von Schwetzingen nach München zog, um als Hofgartenintendant die Geschicke des bayerischen Hofgartenwesens zu leiten, bekam der Englische Garten den Schliff, der ihn zu einem der herausragenden Gartenkunstwerke des 19. Jahrhunderts machte. Viele Wegeführungen wurden überarbeitet, Pflanzungen verbessert, Gewässer vollendet. Ein Wahrzeichen des Englischen Gartens, der Monopterostempel, entstand erst nach Friedrich Ludwig von Sckells Tod. Der Architekt Leo von Klenze ließ ihn im Jahr 1837 auf einem von Carl August Sckell künstlich aufgeschütteten und sanft modellierten

Der Münchner Hofgarten entstand ab 1613 außerhalb der damaligen Grabenbefestigung gleichzeitig mit den Neu- und Erweiterungsbauten der Residenz unter Herzog Maximilian I.

Zentrum des ehemals mit Rundtempeln, Maulbeergängen, Brunnen, Spalieren, Buchsornamenten und Obstbäumen reich ausgestatteten Renaissancegartens ist der 1615 von Heinrich Schön d. Ä. errichtete Pavillon, der durch seine acht Eingangsbögen die Aufteilung der Gartenfläche durch Kreuz- und Diagonalwege bestimmt.

Bekrönt wird der Pavillon von einer Kopie der "Tellus Bavarica", einer monumentalen Bronzefigur, welche die Reichtümer Bayerns (Getreide, Wild, Wasser, Salz) verkörpert. Die von Hubert Gerhard vor 1590 geschaffene Figur wurde nach 1616 von Herzog Maximilian I. von einem der Residenzgärten auf den Hofgartentempel versetzt. Das wertvolle Original steht heute – vor Witterungseinflüssen geschützt – als Teil der Bronzensammlung im Vierschäftesaal der Münchner Residenz.

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Preis: € 15

Teilnahme an der Führung nur mit vorheriger Anmeldung und Führungskarte der TheaGe möglich.

 

 

 

 

 

 

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