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Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Premieren im April 2018

Um Sexualität und Geschlechterrollen in der Krise geht es im April in den Kammerspielen: Toshiki Okadas "No Sex" und Strindbergs "Der Vater" feiern Premiere. Im Residenztheater erzählt Ayad Akhtars "Junk" von Kämpfen und Krisen in der Wirtschaftswelt. Etwas leichtere Kost gibt es im Gärtnerplatztheater beim "Pumuckl"-Musical und Donizettis "Don Pasquale". Großes zeitgenössisches Ballett ist bei dem dreiteiligen Abend "Portrait Wayne McGregor" im Nationaltheater zu sehen.

Münchner Kammerspiele

No Sex
Schauspiel von Toshiki Okada
Inszenierung: Toshiki Okada
Premiere am 14. April

Allzuviel Freizügkeit auf der Bühne ist bei manchen Zuschauern unerwünscht. In seiner neuesten Regiearbeit macht der Japaner Toshiki Okada nun dezidiert Schluss mit körperlicher Lust, nackten Menschen oder Bettszenen. Er beschäftigt sich nämlich mit einem ganz besonderen Phänomen: Umfragen zufolge spiele für etwa die Hälfte aller japanischen Ehepaare Sex keine Rolle mehr, und ebenso viele 18- bis 24-Jährige hätten noch nie mit jemandem geschlafen. „Emotionale Verstrickungen sind einfach zu kompliziert“, wird ein junger Mann zitiert, der zwar einige Frauen attraktiv findet, aber Sex mit ihnen lieber vermeidet. Warum? Ist für die „Abstinenzler“ der Aufwand größer als die erhoffte Befriedigung? Wächst bei den Nutzern der virtuellen Welt die Angst vor der realen Intimität? Oder tötet Stress im Beruf das körperliche Begehren? Vielleicht gibt es ein paar Antworten in dieser Karaoke-Bar, die Okada auf die Bühne bauen lässt. Hier singen Junge und Ältere Liebeslieder - ohne sich dabei zu berühren. Und wenn die Stimmen von Annette Paulmann, Stefan Merki, Thomas Hauser und dem Shootingstar Franz Rogowski erklingen, hört sich das auf jeden Fall verheißungsvoll an. sis

Der Vater
Schauspiel von August Strindberg
Inszenierung: Nicolas Stemann
Premiere am 29. April

Männer! Mächtig und verletzlich, überhöht und demontiert. Adolf kämpft in seiner Ehe um die patriarchale Kontrolle über die Finanzen und die Erziehung der Tochter Beatrice. Doch ist die überhaupt von ihm? Der Vater als Herrschaftsmodell ist nur noch Staffage, das Patriarchat am Ende. Adolf ist von den Ansprüchen der Frau und der Gesellschaft an seine Männerrolle überfordert und flüchtet sich in Krankheit und Wahnsinn. August Strindberg, der messerscharfe Analyst der psychologischen Vernichtungskriege in der Familie, fand die feministischen Bestrebungen um 1900 beängstigend. Und heute? Gibt es wieder eine klammheimliche Sehnsucht nach alten hierarchischen Rollenbildern? Wie hilflos ist ein Männerbild, das sich mit Übergriffen, Kampf und Gewalt behauptet, bis hin zur vorrangig männlich geprägten Terrorideologie? Genderwahn, MeToo und reaktionäre Trends - lassen Sie uns mit und nach dem Großmeister Strindberg weiterdenken: Was eigentlich heißt Mensch-Sein heute? avs

Residenztheater

Junk
Schauspiel von Ayad Akhtar
Inszenierung: Tina Lanik

Premiere am 22. April 2018

"Es ist kein Zufall, dass Donald Trump durch Schulden an die Macht gekommen ist. Es ist kein Zufall, dass Donald Trump nichts von dem ist, was er vorgibt zu sein. Dafür gibt es tiefe strukturelle Gründe, die meiner Meinung nach in der Geschichte der US-Wirtschaft in den späten 1970ern und 80ern liegen", so Ayad Akhtar. Das neue Stück des "Geächtet"-Autors Ayad Akhtar spielt im "Goldenen Zeitalter der Schulden", der freak economy der Achtziger Jahre, als das Geld seine letzten Bindungen an die Realität verlor und endgültig seinen illusionären Charakter offenbarte. "Junk" ist ein rasant erzählter Wirtschaftskrimi um den Investment-Banker Robert Merkin, dem es gelingt, feindliche Übernahmen angeschlagener Unternehmen aus Krediten zu finanzieren, die er mit dem Vermögen des übernommenen Unternehmens zu tilgen gedenkt. Er bezahlt den Kauf des Unternehmens also mit dessen eigenen Schulden und verdient anschließend an seiner Zerschlagung.

Gärtnerplatztheater

Pumuckl – Das Musical
Musical von Franz Wittenbrink und Anne X. Weber nach Ellis Kaut
Premiere am 19. April 2018

Seit 1962 hat der kleine Kobold Pumuckl von Autorin Ellis Kaut durch Hörspiele, Bücher, Film und der Fernsehserie einen festen Platz in den Herzen unzähliger Kinder und Erwachsener. Der kleine rothaarige Nachfahre der Klabautermänner ist beim Schreinermeister Eder an einem Leimtopf kleben geblieben und damit für ihn sichtbar – und muss nach altem Koboldsgesetz bei ihm leben. Kindliche Logik, naive Neugier und Experimentierfreude verführen den kleinen, selten folgsamen Hausgenossen zu immer neuen Streichen, die dem Meister Eder und seiner Umgebung ziemlich zu schaffen machen. Dennoch ist der kleine Kobold so liebenswert, dass man ihm verzeihen muss. Der hochgelobte Theatermacher und Komponist Franz Wittenbrink versteht sich darauf, aus vergnüglichem Stoff ein beschwingtes Musical zu schaffen, so dass Pumuckl nun auch auf der Bühne sein heiteres Unwesen treiben kann – reimend, singend, pfiffig und lustig. Mit von der Partie ist auch Marianne Sägebrecht - wir können gespannt sein! s.l.

Don Pasquale
Komische Oper von Gaetano Donizetti
Spielzeitpremiere am 29. April 2018

Gaetano Donizetti, der zu den zehn meistgespielten Opernkomponisten gehört, ist in dieser Spielzeit mit einem zweiten Werk im Gärtnerplatztheater vertreten. Das Spätwerk beschäftigt sich nicht mehr mit einer historischen Person wie in "Maria Stuarda", sondern greift ein Thema der Commedia dell’Arte auf: das ungleiche Paar. Don Pasquale, ein geiziger, alter Junggeselle, will heiraten, um gleichzeitig seinen Neffen Eduardo zur Verbindung mit einer reichen Dame zu zwingen, obwohl er Norina liebt. Der Leibarzt Malatesta fädelt nun eine hübsche Intrige ein: Norina verwandelt sich in ein schüchternes Mädchen aus dem Kloster und heiratet zum Schein Don Pasquale. Dann aber hat dieser nichts mehr zu lachen! Gefühlsausbrüche jeder Art sind programmiert, aber natürlich auch ein Schluss voller Glück und tiefer Einsichten. Nach sechs Jahren ist Brigitte Fassbaenders Inszenierung "mit viel intelligenter, liebenswerter Komik" (Münchner Merkur) wieder zu sehen. s.l.

Nationaltheater

Portrait Wayne McGregor: Kairos / Creation (Uraufführung) / Borderlands
Ballettabend von Wayne McGregor
Musikalische Leitung: Koen Kessels
Premiere am 14. April
Dauer: ca. 2 Stunden 30 Minuten, zwei Pausen

Ein abenteuerlustiger Experimentierer, ein von Neugier getriebener Geist, der in seiner Arbeit am liebsten die technologischen Entwicklungen aller Gebiete in die Kunst integrieren will – um zu zeigen, wie sich das Leben und die Welt, wir und nicht zuletzt die Kunst selbst durch diese Entwicklungen verändern. Das ist Wayne McGregor. Im Rahmen der Ballett-Festwoche 2018 sind erstmals Werke Wayne McGregors erstmals beim Bayerischen Staatsballett zu sehen. Ballettdirektor Igor Zelensky nimmt mit "Borderlands" (UA San Francisco Ballet, 2013) und "Kairos" (UA Ballett Zürich, 2014) zwei erfolgreiche Stücke der jüngeren Vergangenheit ins Repertoire. Außerdem feiert beim dreiteiligen Abend "Portrait Wayne McGregor" eine neue Kreation für das Bayerische Staatsballett ihre Uraufführung.

 

 
 

 

 

 

Münchner Kammerspiele / Foto: Andreas Pohlmann

 

 

 Münchner Kammerspiele /  Foto: Gabriela Neeb

 

 

 



Residenztheater / Foto: Kellermann
 

 

 

 Gärtnerplatztheater / Foto: Christian POGO Zach

 
 

 



Bayerische Staatsoper im Nationaltheater / Foto: Wilfried Hösl

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