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Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Premieren im April 2019

In den beiden großen Schauspiel-Premieren dieses Monats dreht sich alles um Stillstand und vergebliches Warten: In den Kammerspielen inszeniert die preisgekrönte Regisseurin Susanne Kennedy den Tschechow-Klassiker „Drei Schwestern“, und im Volkstheater bringt Nicholas Charaux Becketts „Warten auf Godot“ auf die Bühne. Mehr Leichtigkeit gibt es im Gärtnerplatztheater mit Bernsteins „On the Town“ und Ravels „L’Heure espagnole“.

Münchner Kammerspiele

Drei Schwestern
Schauspiel nach Anton Tschechow
Inszenierung: Susanne Kennedy
Premiere am 27. April 2019


Der Stoff hat es in sich und ist seit 1901 DER Weltklassiker über den Stillstand einer grüblerischen, bürgerlichen Wohlstandssociety in der Endphase: Wo die Angst vor der eigenen Vergänglichkeit und die irrationale Zukunftssehnsucht den Ton angeben. Wo die Sehnsucht "nach Moskau!" die vielleicht letzte, matte Vision ist. Simon Stone hat kürzlich in Basel gezeigt, wie man daraus eine dynamisch heutige Wohlstandssatire macht. Susanne Kennedy von der Berliner Volksbühne ("Die Selbstmord-Schwestern") will das große Zeit-Drama für die Kammerspiele als Kreisbewegung der Geschichte - frei nach Nietzsche - präsentieren. Die Rhetorik von Fortschritt, sozialer Gerechtigkeit, Aufklärung, Humanität hat abgewirtschaftet. Was bringt es da noch, wenn sich Mascha, Olga und Irina in ein aufregendes Leben träumen? Keiner hat Kontrolle über die Zukunft, also befreien wir uns doch von ihr! Das wollen wir unbedingt sehen. Mit Marie Groothof, Anna Maria Sturm, Walter Hess, Benjamin Radjapour.    avs

Münchner Volkstheater

Warten auf Godot
Schauspiel von Samuel Beckett
Inszenierung: Nicolas Charaux
Premiere am 4. April 2019

Ach, man ist das Warten im Alltag schon längst gewohnt: beim Arzt, in der Supermarktschlange, in der Telefonschleife. Im Theater muss man sich auch manchmal ein wenig gedulden, bis etwas Dramatisches passiert. Umso schöner, wenn man gemeinsam mit den Figuren ausharrt und wenn das auch noch so unterhaltsam existentialistisch daherkommt wie in Samuel Becketts ewigem Klassiker „Warten auf Godot“. Wie die Landstreicher Wladimir und Estragon auf einen Herrn Godot warten, dabei spielen, zanken, sich die Zeit vertreiben und immer wieder dem Herrn-Diener-Paar Pozzo und Lucky begegnen, ist eine herrlich verquere Form des (Bühnen-) Daseins, der sich nun Nicholas Charaux im Volkstheater widmet. Dass Charaux sich im Inszenieren heiterer Absurditäten versteht, hat er schon bei seiner am expressionistischen Stummfilm angelehnten Adaption von Kafkas Roman „Das Schloss“ bewiesen. Den Beckett stemmt er nun mit vier jungen Schauspielern aus dem Ensemble, die dem Warten bestimmt die nötige testosterongetränkte Lebensenergie geben – für spannende, absolut sinnige Kurzweil.   mst

Gärtnerplatztheater

On the Town
Musical von Leonard Bernstein
Inszenierung: Josef E. Köpplinger
Choreografie: Adam Cooper
Musikalische Leitung: Michael Brandstätter
Premiere am 26. April 2019

„New York, New York“ – mit solchen Hits und einer typisch Bernsteinschen Mischung aus Swing, Soul, Jazz und Latino-Klängen ist dieses Musical seit seiner Uraufführung im Jahr 1944 auf unzähligen Bühnen der Welt präsent. Nun darf sich das Münchner Publikum auf die Neuinszenierung durch Josef E. Köpplinger freuen. Die Idee zu diesem flotten und witzigen Musical lieferte Jerome Robbins – und damit die Choreographie, die von Adam Cooper adaptiert wird. Das bewährte Ensemble unter der musikalischen Leitung von Michael Brandstätter entführt die Zuschauer in die heiter-optimistische Stimmung, die trotz des Zweiten Weltkriegs die Bühnen in den USA beherrschte: Drei Matrosen – Gabey, Chip und Ozzie – dürfen sich bei einem Landgang für 24 Stunden in New York amüsieren! Sofort verliebt sich Gabey ausgerechnet in eine Frau auf einem Plakat in der U-Bahn! Die turbulente Suche nach dieser Traumfrau beginnt, nicht ohne dass die drei in drollige, sentimentale und knifflige Situationen geraten. Doch kaum ist „Miss U-Bahn“ gefunden, sind die 24 Stunden vorbei!   sl

L’Heure espagnole (Die spanische Stunde)
Musikalische Komödie von Maurice Ravel
Inszenierung: Lukas Wachernig
Musikalische Leitung: Kiril Stankow
Premiere am 28. April 2019

Für den amüsanten Einakter des französischen Komponisten mit der Vorliebe für spanisches Kolorit – was man im „Bolero“ musikalisch intensiv erlebt – öffnet das Gärtnerplatztheater seine Studiobühne. Die Intimität des Raums kommt dem Kammerspielcharakter des Stückes entgegen: Zentrum der Handlung ist ein Uhrmacherladen. Hier gerät die Frau des örtlichen Uhrmachers in größte Schwierig-keiten, denn ihr Mann ist nur eine Stunde abwesend und drei Liebhaber – ein schmachtender Poet, ein Mauleseltreiber und ein Bankier –, die nichts voneinander wissen dürfen, erwarten ihre Gunst. Mit viel Witz und Situationskomik gelingt es der flatterhaften Dame namens Concepción, die Lage irgend-wie unter Kontrolle zu halten und zu einem guten Ende zu führen. Der junge Regisseur Lukas Wachernig wird inszenieren, der Assistent des Chefdirigenten des Hauses und bereits international er-folgreiche Dirigent Kirill Stankow führt das Orchester und die fünf Sänger vom vielversprechenden „Tick-Tack“ des Vorspiels zur „Habanera“ des Finales. Der „poetische Spaß in Tönen“ (Die Zeit) könnte ein neues Gärtnerplatz-Schmankerl werden!   sl
 

Premieren im März 2019                    
TheaGe-Kritiken zu den Premieren der aktuellen Spielzeit 2018/19
TheaGe-Kritiken zu den Premieren der vergangen Spielzeit 2017/18

 

 

  

 

 

 

 

Münchner Kammerspiele / Foto: Gabbriela Neeb

 

 

 

Münchner Volkstheater / Foto: Maximilian Dörrbecker

 

 

 

 


Gärtnerplatztheater München / Foto: Christian Pogo Zach

 

 

 

 

Gärtnerplatztheater München Foyer / Foto: Foto: Christian Pogo Zach

 

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