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Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

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Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Premieren im Dezember 2018

Komödienwitz an der Grenze zur Tragödie gibt es im Dezember gleich zweimal: Im Residenztheater inszeniert Andreas Kriegenburg die Groteske „Der Spieler“, in der der russische Meistererzähler Dostojewski seinen eigenen Verfall feiert, und im Nationaltheater hat Smetanas abgründig-komisches Intrigenspiel „Die verkaufte Braut“ Premiere. Einen Klassiker im neuen Gewand bringt Amir Reza Koohestani mit „Macbeth“ auf die Bühne der Münchner Kammerpiele. Und das Gärtnerplatztheater wagt sich einmal mehr an eine vielversprechende Uraufführung im Kinder- und Jugendtheaterbereich: Nicole Claudia Weber bringt Michael Endes „Momo“ in einer Fassung von Wilfried Hiller und Wolfgang Adenberg auf die Bühne.

Kammerspiele

Macbeth
Schauspiel von William Shakespeare
Inszenierung: Amir Reza Koohestani
Premiere am 7. Dezember


Das kosmisch-psychologische Drama von der Macht und dem Menschen, der selbst Schuld hat am Untergang. Das Leben ist eine Geschichte, von einem Idioten erdacht, sagt Macbeth im 4. Akt, es sei Lärm, Wut, ohne Sinn. Da steht er an seinem nihilistischen Tiefpunkt. Auch wir reiben uns gelegentlich die Augen vor der Wirklichkeit, können Gier, Niedertracht, Lüge und Gewalt nicht fassen und fragen: Wie konnte das geschehen? Macbeth hat sich verführen lassen, mitten in einem Komfortleben. Um mehr zu kriegen, hat er alles über Bord geworfen, was er glaubte, was sein Leben in der Spur hielt. 
Er hat sich ganz nach oben geschossen und ist krachend abgestürzt bis in die Seele. Amir Reza Koohestani, der Regisseur von „Der Fall Meursault“ und der fulminanten Blickumkehr von Camus' „Der Fremde“, fragt aber auch nach der Rolle der Kunst heute. Wie viel Freiheit lässt sie noch dem Politischen, dem „Königsmörder“? Hochspannend und am Pulsschlag der Zeit. avs

Residenztheater

Der Spieler
Schauspiel von Fjodor M. Dostojewski
Inszenierung: Andreas Kriegenburg
Premiere am 14. Dezember

Was tun, wenn man als Großmeister der russischen Staatsliteratur ein notorischer Spielsüchtiger ist, rettungslos verschuldet, ein Wrack? Und dazu die Abgabefrist für „Verbrechen und Strafe“ (Schuld und Sühne) aufs Gemüt drückt? Man vertextet das eigene finanzielle und charakterliche Debakel und strickt daraus eine frische, amüsante Groteske. Im fiktiven Kurort „Roulettenburg“ – ausgerechnet – zocken also ein paar Glücksspieljunkies und warten auf die erlösende Erbschaft. Die soll die angehäuften Spielschulden tilgen und nebenbei nette Affären an Land ziehen. Mit messerscharfem Dialogwitz überrascht Dostojewskij – der russische Maler von Gesellschaftspanoramen, Gottsuche und Sitten – hier als funkelnder Meister der Karikatur. Wir freuen uns auf die ingeniöse Regie von Andreas Kriegenburg (zuletzt in München mit „Macbeth“ und „Maria Stuart“) und viel Resi-Komödienkunst.  avs

Gärtnerplatztheater 

Momo
Musiktheater von Wilfried Hiller und Wolfgang Adenberg
nach dem Jugendbuch von Michael Ende
Inszenierung: Nicole Claudia Weber
Musikalische Leitung: Michael Brandstätter
Uraufführung am 16. Dezember

Michael Endes Roman „Momo“, der 1974 mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet wurde, trägt den vielsagenden Untertitel „Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das die gestohlene Zeit zurückbrachte“. Das Mädchen Momo kann den Kampf gegen die „grauen Herren“, die den Menschen den Vorteil des Zeit-Sparens vorgaukeln, nur gewinnen, wenn ihm wunderbare Geschöpfe wie die Schildkröte Kassiopeia und der Meister Hora helfen. Diese phantasievolle, abenteuerreiche und spannende Parabel gegen die Macht der Schnelllebigkeit und für mehr Menschlichkeit könnte nicht aktueller sein! Der Komponist Wilfried Hiller, ein langjähriger Weg¬gefährte Michael Endes, ist der derzeit meistgespielte lebende deutsche Bühnenkomponist, und hat schon andere Ende-Werke wie „Tranquila Trampeltreu“ und „Der Goggolori“ oder „Die unendliche Geschichte“ erfolgreich zu musikalischen Bühnenwerken verarbeitet. Nicole Claudia Weber, die für ihre „Pumuckl“-Regie in der letzten Spielzeit große Zustimmung erntete, wird die Uraufführung szenisch gestalten. Beste Voraussetzungen also für eine neue Erfolgsproduktion!  sl

Nationaltheater

Die verkaufte Braut
Oper von Bedrich Smetana
Inszenierung: David Bösch
Musikalische Leitung: Tomáš Hanus
Premiere am 22. Dezember

Wie so viele Komödien schrappt auch „Die verkaufte Braut“ an der Tragödie vorbei: Marie (Selene Zanetti) ist eine verkaufte Braut in zweifachem Sinn: Einerseits schuldet ihr Vater Kruschina (Oliver Zwarg) dem reichen Gutsbesitzer Micha nicht wenig und hat sich daher verpflichtet, seine Tochter mit dessen Sohn, dem stotternden Wenzel zu verheiraten. Zum anderen verkauft Maries heimlicher Geliebter Hans (Pavol Breslik) auf Vorschlag des Heiratsvermittlers Kezal (Günther Groissböck) für eine Menge Geld tatsächlich seine Braut – unter der Bedingung, dass nur Michas Sohn sie zur Frau bekommen darf – denn er ist der Sohn Michas aus erster Ehe; doch das weiß niemand, auch Marie nicht. Regisseur David Bösch hat an der Staatsoper schon viel Sinn für abgründige Komödie bewiesen – etwa mit Donizettis „Der Liebestrank“, Wagners „Meistersingern“ oder Janáceks „Schlauen Füchslein“. Und der Tscheche Tomáš Hanus hat hier schon mit großem Erfolg Opern seiner Heimat dirigiert.  klk

TheaGe-Kritiken zu den Premieren der aktuellen Spielzeit 2018/19
TheaGe-Kritiken zu den Premieren der vergangen Spielzeit 2017/18

 

 

  

 

 

 

 

 

 Münchner Kammerspiele / Foto: Gabriela Neeb

 

  

 

Residenztheater München / Foto: Matthias Kellermann

 

 


Gärtnerplatztheater München / Foto: Christian Pogo Zach

 
 

 

 

Bayerische Staatsoper im Nationaltheater / Foto: Felix Löchner

 

 

 

 

 

 

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