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Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Premieren im Januar

Gärtnerplatztheater

Der Wildschütz
Komische Oper von Albert Lortzing nach einem Lustspiel von August von Kotzebue
Inszenierung: Georg Schmiedleitner
Musikalische Leitung: Michael Brandstätter
Altersempfehlung ab 13 Jahren

Premiere am 20. Januar

Wenn ein Dorfschulmeister anstatt eines Rehbocks einen Esel schießt, ein Baron sich als Stallbursche ausgibt, eine Baronin als Bauernmädchen auftritt und die gräflichen Herrschaften in diesem Verwirrspiel sich jeweils in ihre eigenen Geschwister verlieben, eine Verlobung und Geburtstag gefeiert werden, kann nichts besser diese biedermeierlich-ironische komische Oper charakterisieren als die Arie "Heiterkeit und Fröhlichkeit". "Auf des Weges raschen Wogen" gibt es viele Überraschungen, ja sogar "Fünftausend Taler" als Preis für eine Braut - aber schließlich siegt doch die Stimme der Natur, wie der Untertitel der Oper lautet. Der an vielen Häusern hochgelobte österreichische Regisseur Georg Schmiedleitner – Träger des Nestroy-Rings – wird die Figuren auf der von Harald Thor gestalteten Bühne unter der musikalischen Leitung von Michael Brandstätter zum Leben erwecken. Und Albert Lortzings heiter-feinsinnige Komposition garantiert den musikalischen Genuss. sl

Viktoria und ihr Husar
Operette von Paul Abraham
Inszenierung und Textfassung für das Gärtnerplatztheater:
Josef E. Köpplinger
Musikalische Leitung: Oleg Ptashnikov / Andreas Partilla
Spielzeitpremiere am 27. Januar

"Eine Glanzleistung auf allen Ebenen" – so lobte der BR die Premiere dieser Operette im Juni 2016. Nun kehrt dieses exotisch anmutende Werk auf den Spielplan zurück. Es führt ein Liebespaar quer durch die Welt: zuerst nach Japan – wo der Husar erklärt: "Meine Mama war aus Yokohama" – dann nach Russland und schließlich in die ungarische Puszta. Das alles spielt vor dem dramatischen Hintergrund der russischen Oktober-Revolution. Operettenhaft ausgestattet wird dies mit viel Lokalkolorit: Geishas und Sumo-Ringer, das elegante St. Petersburg und russische Armeesoldaten, schließlich wein- und gulaschselige Puszta-Atmosphäre. Das Wechselspiel zwischen Drama und ausgeflippter Klamotte spiegelt sich wider in der Musik Paul Abrahams: melodramatisch-schwelgerischer Operettenklang konkurriert mit Jazz aus den dreißiger Jahren und folkloristischen Passagen.
Josef E. Köpplinger ist mit dieser Produktion ein üppiger Bilderbogen mit Tiefgang gelungen, den das Publikum sicher auch bei der Wiederaufnahme im Stammhaus genießen wird. sl

Volkstheater

Mein Kampf
Groteske von George Tabori
Inszenierung: Christian Stückl
Premiere am 25. Januar

Vor kurzem durfte man den Schauspieler Jakob Immervoll, 1992 geboren in Wien, ausgebildet in Hamburg und nun im Ensemble des Volkstheaters, in der Farce "Volpone" entdecken: Als Diener Mosca ist er ein raffinierter Geselle, dem man bei seinen Winkelzügen begeistert zuschaut. Ab Ende Januar ist er gleich in einer weiteren Hauptrolle zu sehen, wobei er einen Manipulator mit ungleich größeren geschichtlichen Abgründen spielt: Adolf Hitler. Ein heikles Unterfangen ist das, aber George Tabori fantasiert in seiner Groteske "Mein Kampf" von 1987 klug wie bitterböse von den frühen Wiener Jahren des Diktators. Kunststudent Hitler mietet sich in einer Männer-WG ein und lässt sich von dem jüdischen Buchhändler Schlomo Herzl umsorgen. Ausgerechnet Herzl erteilt ihm Lektionen in Demagogentum, doch die Beziehung der beiden wird bald durch Hitlers Antisemitismus belastet. So erzählt Tabori im Gewand der Satire vom Aufkeimen des Nationalsozialismus.
Pascal Fligg spielt Herzl, Intendant Christian Stückl nimmt sich als Regisseur des Stückes an. Dazu braucht es Chuzpe. Die hat Stückl, und das Inszenierungsgeschick dazu. mst

Residenztheater

Heilig Abend
Ein Stück für zwei Schauspieler und eine Uhr von Daniel Kehlmann
Inszenierung: Thomas Birkmeir
Premiere am 26. Januar

Stellen Sie sich vor, Sie werden am Heiligen Abend um halb elf Uhr verhaftet. "Wo ist die Bombe?", heißt es. Das Verhör ist ein Showdown bis Mitternacht. Am Tisch sitzen der Polizist Thomas (Michele Cuciuffo) als Vertreter der Staatsgewalt und die Philosophieprofessorin Judith (Sophie von Kessel), die im Verdacht steht, einen Terroranschlag zu planen. Es bleiben nur anderthalb Stunden, um die Bombe zu finden, sie zu entschärfen – um die Wahrheit aufzudecken. Doch welche Wahrheit, und was ist ihr Preis? Thomas weiß alles über Judiths Privatleben. Er hat ihren Laptop ausgetauscht, ihre Telefonate abgehört, die E-Mails gelesen. Ein Duell der Positionen nimmt Fahrt auf. Es geht um Freiheit gegen Sicherheit. Das Dilemma zwischen staatlicher Überwachung und liberalem Gedankengut – lässt es sich auflösen? Ein geschliffener Schlagabtausch zwischen System und Systemkritik vom Erfolgsautor Daniel Kehlmann. Das geht uns alle an! avs

Premieren im Dezember
TheaGe-Kritiken zu den Premieren der Spielzeit 2016/17

 









 Gärtnerplatztheater / Foto: Christian POGO Zach









Gärtnerplatztheater München, Foyer oben / Foto: Christian POGO Zach












Volkstheater München / Foto: Brückner Architekten






 Residenztheater / Foto: Kellermann

 





 

 

 

 





 

 

 

 

 

 

 





















 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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