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Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Premieren im März 2018

Münchner Volkstheater

Das ferne Land
Schauspiel von Jean-Luc Lagarce
Inszenierung: Nicolas Charaux
Premiere am 1. März 2018

Manchmal kann die Heimat zu einem fernen Land werden, besonders, wenn man lange Zeit nicht mehr dort gewesen ist. Louis, Anfang 40, kehrt in sein Elternhaus in der Provinz zurück. Er ist an Aids erkrankt und möchte seiner Familie mitteilen, dass er bald sterben wird. Während sein Zuhause sich verändert hat, sind alte, unverarbeitete Konflikte weiterhin präsent – genauso wie die Geister der Vergangenheit, die sich in Jean-Luc Lagarces „Das ferne Land“ zu einem Chor vereinen. Kann das, was nie gelebt und ausgesprochen wurde, noch nachgeholt werden? Mit Gruppenchoreografien kennt Regisseur Nicolas Charaux sich aus: Zuletzt schweißte er einen Teil des Volkstheater-Ensembles zu einer seltsamen Dorfgemeinschaft zusammen, um aus Kafkas "Das Schloss" eine expressionistisch-komische Posse zu zaubern. Nun nimmt Charaux sich das letzte Werk seines Landsmanns Lagarce vor. Dieser erkrankte wie sein Protagonist Louis an Aids und starb zwei Wochen nach Fertigstellung des Stücks im Alter von nur 38 Jahren. Neben aller Melancholie ist "Das ferne Land" jedoch auch eine Hymne ans Leben. mst

Münchner Kammerspiele

Die Attentäterin
Schauspiel nach dem Roman von Yasmina Khadra
Inszenierung: Amir Reza Koohestani
Premiere am 9. März 2018

65 Prozent aller "erfolgreichen" Selbstmordattentate werden von Frauen verübt. Doch von allen Selbstmordattentaten überhaupt sind es nur 15 Prozent, für die Frauen verantwortlich sind. Weibliche suicide bombers geben der Forschung Rätsel auf: Töten sie wie die Männer im Namen eines Landes, einer Religion, eines Anführers? Sind es womöglich romantische Gründe, die Frauen in den "altruistischen Suizid" treiben? Oder kämpfen sie auch gegen die patriarchal organisierten Gesellschaften, in denen sie meist leben und die Frauen nur einen engen Entfaltungsspielraum zugestehen? Der 1978 im Iran geborene Regisseur und Autor Amir Reza Koohestani, der seit vielen Jahren seine mit der „Mehr Theatre Group“ in Teheran erarbeiteten Stücke auf Gastspielen in Europa zeigt, inszeniert nach "Der Fall Meursault – Eine Gegendarstellung" zum zweiten Mal an den Kammerspielen. Der Roman „Die Attentäterin“ des algerischen Schriftstellers Yasmina Khadra verursachte 2005 eine kleine literarische Sensation, da er sich nicht mit der Unfassbarkeit des Grauens abfindet, sondern die terroristische Psyche zu verstehen sucht.

Cuvilliéstheater / Residenztheater

Am Kältepol – Erzählungen aus dem Gulag
Schauspiel von Warlam Schalamow (Uraufführung)
Inszenierung: Timofej Kuljabin
Premiere am 3. März 2018

Die sibirische Kolyma ist eine riesige Region Russlands, weit weg von Moskau, eine lebensfeindliche, von Permafrost durchdrungene "Insel" am Ende der Welt. Dort, "am Kältepol", überlebt der Dichter Warlam Schalamow zwischen Steinbrüchen, Goldminen und Lagerbaracken, dem Tode meist näher als dem Leben, bei Schwerstarbeit, Schnee und Hunger. Insgesamt fast 18 Jahre ist er Inhaftierter des weitverzweigten stalinistischen Lagersystems Gulag. Nach seiner Entlassung notiert er mit maßloser Schaffenswut die "Erzählungen aus Kolyma": Zeugnis vom Lager und literarisches Ringen um die Fassbarkeit des gelebten Grauens. Die Uraufführung "Am Kältepol – Erzählungen aus dem Gulag" ist Timofej Kuljabins erste Schauspiel-Inszenierung in Deutschland. Der 24-Jähriger ist leitender Regisseur am Nowosibirsker Theater "Rote Fackel" und eines der aufsehenerregendsten Regietalente seiner Generation.

Gärtnerplatztheater

Maria Stuarda
Oper von Gaetano Donizetti
Musikalische Leitung: Anthony Bramall; Inszenierung: Michael Sturminger
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Premiere am 22. März 2018

Elisabeth Tudor ist Königin von England. Ihre erbitterte Rivalin ist die schottische Königin Maria Stuart, die, von ihrem Volk verstoßen und seither in Gefangenschaft lebend, ebenfalls Ansprüche auf den englischen Thron erhebt. Graf von Leicester, Elisabeths Favorit, ist unsterblich in Maria verliebt und versucht daher, zwischen den Kontrahentinnen zu vermitteln. Als es schließlich zu einem Treffen der beiden Königinnen kommt, eskaliert die Situation: Statt um Gnade zu flehen, beleidigt Maria ihre königliche Cousine und provoziert hierdurch den endgültigen Bruch mit ihr. Nach langem Zögern, sowie aus Zorn über Leicesters heimliches Ränkespiel, unterzeichnet Elisabeth schließlich Marias Todesurteil. Nach seiner überaus erfolgreichen Inszenierung von Vincenzo Bellinis "La sonnambula" setzt Regisseur Michael Sturminger nun Donizettis klingendes Psychogramm zweier aufs engste miteinander verbundener Frauengestalten für das Münchner Publikum neu in Szene.

Nationaltheater

Les Vêpres siciliennes
Premiere am 11. März 2018
Oper von Giuseppe Verdi
Musikalische Leitung: Omer Meir Wellber; Inszenierung: Antú Romero Nunes
In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Wo bleibt die Liebe, wenn sie von zwei Seiten bedrängt wird – zum einen von der Politik, zum anderen von der Loyalität im Namen des Blutes? Und was, wenn beides auf schicksalhafte Weise unentwirrbar verknüpft ist? In seiner Grand Opéra "Les Vêpres siciliennes" geht Giuseppe Verdi schonungslos diesen Fragen nach und zeigt, wie die beiden Liebenden Hélène und Henri noch während des Läutens der Hochzeitsglocken aufgrund der unüberbrückbaren Feindschaft von Sizilianern und französischen Besatzern Opfer eines Massakers werden. Liebe entfaltet keine utopische Kraft. Und dennoch entwickelt Verdi mit seiner packenden Musik einen Sog, der den Zuschauer wie ein Krimi mitreißt.

 

 
 Münchner Volkstheater / Foto: Wikimedia Creative Commons

 

 

 

 

Münchner Kammerspiele / Foto: Andreas Pohlmann

 

 

 

 



Residenztheater / Foto: Kellermann
 

 

 Gärtnerplatztheater / Foto: Christian POGO Zach

 
 

 



Bayerische Staatsoper im Nationaltheater / Foto: Wilfried Hösl

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