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Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

Premieren im Mai 2018

Volkstheater

Schöne Neue Welt
Schauspiel nach dem Roman von Aldous Huxley
Inszenierung: Felix Hafner
Premiere am 13. Mai

Wie mag sie wohl aussehen: eine Gesellschaft, in der alles perfekt funktioniert? Der britische Schriftsteller Aldoux Huxley beschäftigte sich in seinem 1932 erschienenen Roman "Schöne Neue Welt" mit eben diesem Gedanken und erdachte eine Zukunft, in der eine Weltregierung über die Menschen herrscht. Das System klingt sogar ganz gut: Es gibt keine Kriege mehr, Sex mit Vielen ist gewünscht und die Droge Soma erzeugt Glücksgefühle. Aber der totalitäre Staat unterjocht die Menschen, sortiert sie ein in ein unbarmherziges Kastenwesen. Kein Wunder, dass die Dinge bald außer Kontrolle geraten, besonders, als ein Paar sich in ein Reservat aufmacht, wo jene „Wilden“ leben, die sich in diese Gesellschaft nicht integrieren lassen. Mit Störfaktoren kennt Regisseur Felix Hafner sich gut aus: 2017 wurde er als bester männlicher Nachwuchs für seine Inszenierung von "Der Menschenfeind" am Wiener Volkstheater mit dem Nestroy-Preis ausgezeichnet. Nun bringt er den Huxley-Klassiker auf die Bühne des Münchner Volkstheaters und schaut, inwieweit wir immer noch von genau dieser Schönen Neuen Welt träumen. mst

Residenztheater

Junk – Das goldene Zeitalter der Schulden
Schauspiel von Ayad Akhtar
Inszenierung: Tina Lanik
Premiere am 22. April

Der Autor des Bühnenerfolgs "Geächtet", Ayad Akhtar, bringt "das" Stück zur Finanzkrise. Börsen und Märkte, die im Rausch überbordender Spekulation und skrupelloser Renditejagd aus dem Ruder laufen und kollabieren – das beginnt schon in den 80er Jahren. Robert Merkin (Till Firit) hat sich auf die lukrative feindliche Übernahme von "Gefallenen Engeln" verlegt: trudelnden Unternehmen, die sich durch Höchstzinsen auf ihre Junk- (zu deutsch: Schrott) Anleihen rettendes Kreditkapital verschaffen. Unternehmer Tom Everson (Oliver Nägele) wehrt sich, um sein Erbe und die Arbeitsplätze zu retten. Die nächste millionenträchtige Melkkuh Merkins sind dann die Eigenheimträume von Kleinverdienern. Hat der schrankenlose Kapitalismus das moralische Ethos ausgebremst? Beherrscht er unser Denken und Handeln, wie einst religiöser Glaube oder soziale Ideologien? Brennende Fragen unserer Tage, hochspannender Bühnenpflichtstoff. avs

Don Karlos
Schauspiel von Friedrich Schiller
Inszenierung: Martin Kušej
Premiere am 17. Mai

Der eigentliche Reiz einer Klassiker-Inszenierung entsteht dann, wenn sie auch unsere Gegenwart in den Blick nimmt. Nach Ulrich Rasches spektakulär geglückten "Räubern" bereitet Intendant Martin Kušej nun den nächsten Schiller vor: "Don Karlos", angesiedelt zwischen Sturm und Drang und Weimarer Klassik. Und vielleicht ist Marquis Posas berühmter Satz "Geben Sie Gedankenfreiheit, Sire" ja die aktuelle Forderung schlechthin. Um Weltpolitik zuallererst, aber auch um einen Vater-Sohn-Konflikt und um Liebeswirren geht es in Schillers "Ideendrama", das im Spanien des 16. Jahrhunderts spielt, wo die Inquisition wütet und König Philipp II. mit harter Hand ein Reich regiert, in dem die Sonne nicht untergeht. Um des Friedens willen macht er Elisabeth von Valois, die seinem Sohn Karlos versprochen war, zur eigenen Frau und zur Königin von Spanien. Karlos‘ Jugendfreund, der Moralist und Idealist Marquis von Posa, rät dem jungen Mann, für seine Interessen zu kämpfen, woraus sich eine destruktive Mischung aus komplizierten Intrigen entspinnt. In Vorfreude auf Thomas Loibl (Philipp), Franz Pätzold (Posa) und Nils Strunk (Karlos) und eine ideenreiche Regie! sis

Gärtnerplatztheater

Don Pasquale
Komische Oper von Gaetano Donizetti
Musikalische Leitung: Michael Brandstätter
Inszenierung: Brigitte Fassbaender
Spielzeitpremiere am 29. April

Gaetano Donizetti, der zu den zehn meistgespielten Opernkomponisten gehört, ist in dieser Spielzeit mit einem zweiten Werk im Gärtnerplatztheater vertreten. Das Spätwerk beschäftigt sich nicht mehr mit einer historischen Person wie in "Maria Stuarda", sondern greift ein Thema der Commedia dell’Arte auf: das ungleiche Paar. Don Pasquale, ein geiziger, alter Junggeselle, will heiraten, um gleichzeitig seinen Neffen Eduardo zur Verbindung mit einer reichen Dame zu zwingen, obwohl er Norina liebt. Der Leibarzt Malatesta fädelt nun eine hübsche Intrige ein: Norina verwandelt sich in ein schüchternes Mädchen aus dem Kloster und heiratet zum Schein Don Pasquale. Dann aber hat dieser nichts mehr zu lachen! Gefühlsausbrüche jeder Art sind programmiert, aber natürlich auch ein Schluss voller Glück und tiefer Einsichten. Nach sechs Jahren ist Brigitte Fassbaenders Inszenierung "mit viel intelligenter, liebenswerter Komik" (Münchner Merkur) wieder zu sehen. sl

Im weißen Rössl
Singspiel von Ralph Benatzky
Musikalische Leitung: Michael Brandstätter
Inszenierung: Josef E. Köpplinger
Spielzeitpremiere am 12. Mai

Mindestens acht Autoren bzw. Komponisten hat diese beliebte Operette. Viel wurde im Laufe der Jahre seit der Entstehung Ende der 20er Jahre dazu gebastelt, aber in der Produktion von Josef Köpplinger von 2012 begleitet die jazzige Originalpartitur die frivol-komische Melange aus Schwank, Operette und Revue. Auf der Bühne ist der Kellner Leopold in seine Chefin Josepha vernarrt, Berliner Gäste sorgen für eine zusätzlich aufgeladene Atmosphäre zwischen Zuneigung, Peinlichkeiten und satirischem Geplänkel. Und dann kommt auch noch der Kaiser! Als "deus ex machina" regelt er kurzerhand alle Beziehungskrisen. Mit den Melodienhits wie "Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist", "Die ganze Welt ist himmelblau" und "Mein Liebeslied muss ein Walzer sein", gewürzt mit vielen witzigen Regiedetails, ist der neuerliche Erfolg im Stammhaus gesichert. Nach dem unvergessenen Maximilian Schell wird auch Wolfgang Hübsch als Kaiser sagen können "Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut!" sl

Nationaltheater

Aus einem Totenhaus
Premiere am 21. Mai
Oper von Leoš Janáček
Musikalische Leitung: Simone Young
Inszenierung: Frank Castorf

In Leoš Janáčeks letzter Oper nach Dostojewskis Roman "Aufzeichnungen aus einem Totenhaus", Musiktheater ohne klassische Liebeshandlung und ohne Hauptfiguren, treten – mit Ausnahme einer Dirne – nur Männer auf. Die Gefangenen werden schikaniert, erzählen aus ihrem Leben, streiten sich heftig, werden gewalttätig – und organisieren voller Lust eine Theateraufführung. Am Ende wird einer von ihnen freigelassen, den anderen bleibt nur der Hauch einer Hoffnung. Ebenso düster und schonungslos wie die Handlung ist oft die Musik. Sie freilich gibt den erschütternden Geschichten der Insassen voller Eifersucht, Hass und Mord auch immer wieder Wärme. Frank Castorf, der schon einige Dostojewski-Romane auf die Bühne gebracht hat, inszeniert, Simone Young dirigiert eine von allen späteren Glättungen befreite kritische Neufassung der Partitur – erstmals am Nationaltheater im tschechischen Original! klk

 

 

Münchner Volkstheater / Foto: Wikimedia Creative Commons

 

 

 

 



Residenztheater / Foto: Kellermann

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 Gärtnerplatztheater / Foto: Christian POGO Zach

 

  

 

Gärtnerplatztheater / Foto: Christian POGO Zach
 
 

  

 

 


Bayerische Staatsoper im Nationaltheater / Foto: Wilfried Hösl

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