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Theatergemeinde München

Kulturvielfalt zum ermäßigten Preis

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The Vacuum Cleaner
an den Münchner Kammerspielen

Schauspiel von Toshiki Okada
Inszenierung: Toshiki Okada
Dauer: 1 Stunde 40 Minuten, keine Pause

Sonntag, 22. März 2020, 19 Uhr
Sonntag, 29. März 2020, 15 Uhr
Münchner Kammerspiele

The Vacuum Cleaner / Foto: Julian Baumann

„The Vacuum Cleaner, Okadas vierte Arbeit an den Kammerspielen, übertrifft alle seine bisherigen: So poetisch, so zart erzählt er davon, was es heißt, einsam zu sein, wie schnell es gehen kann, der Welt abhandenzukommen“, lobt die FAZ das neueste Stück des japanischen Theatermachers Toshiki Okadas, das nun als eine der zehn besten deutschsprachigen Inszenierungen des Jahres zum Theatertreffen 2020 eingeladen wurde.  
Japanische Papierschiebewände trennen da aufeinander gestapelte, leere Wohnwaben, die manchmal in hübschen Pastellfarben leuchten. Die fünf Bewohner in schickem Freizeitpolyester halten den gesellschaftlichen Druck nicht aus. Jeder kreist in seinem Kokon aus erinnerten Alltäglichkeiten, Angstphantasien und Scham. Der Systemschmerz an der durchkapitalisierten Arbeitswelt, an Überforderung und Einsamkeit treibt die "Hikikomori"-Stubenhocker in die selbst gewählte Isolation einer unfreiwillig konservierten Pseudo-Familie. Es gibt kein Gespräch. Der Staubsauger übertönt die täglichen Wutausbrüche der Tochter. Thomas Hauser (Freund des Sohnes) hat es nur kurz in seinem Job im Amazon-"Dschungel" ausgehalten. Das war pervertierter Leistungsdruck am Handscanner. Julia Windischbauers seltsam verfremdete Puppenbewegungen, die reglosen Yogastellungen der bitter klagenden Tochter (Annette Paulmann) und Walter Hess' (Vater) kreisförmige Passgänge sind die kunstvoll choreographierten Reste natürlicher Bewegung. Japanisch anmutendes Theater, melancholisch und leise, mit fein abgestimmter absurder Komik. avs

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Eingeladen zum Theatertreffen 2020

Statement der Jury:
Saturiert alternde westliche Hochzivilisationen (in diesem Fall die japanische) fordern ihre Opfer. Ausgangspunkt für Toshiki Okada ist eine Hikikomori, eine inzwischen über fünfzigjährige Frau, die noch immer sozialapathisch bei ihrem über achtzigjährigen Vater lebt. Beobachtet wird sie unter anderem von ihrem titelgebenden Staubsauger, der sich mit der boden- und staubzentrierten Perspektive vorstellt: „Ich bin der Typ, der mehr auf unten achtet.“ Mit Vater und Tochter lebt ein erwachsener Sohn, der noch zu Hause wohnt und seine versteckte Arbeitslosigkeit tagsüber in Parks und Malls spazieren führt, sowie dessen neuer Freund, der nach vier Tagen bei Amazon gekündigt hat, weil er den Scheißjob nicht aushält: ein Panorama aus Wohlstandblase, Sozialphobie, Durchschnittsarbeitsbiografie, Perspektivlosigkeit, Depression und McJob-Elend. Die Gesten laufen immer etwas neben der Spur und folgen vergrößernd dem Gesagten und Gefühlten: Blüten des Verfalls im Irgendwo zwischen sozialer Fremdsteuerung und den Resten eigener Handlungsfähigkeit.

Pressestimmen

„Und so zeigt „The Vacuum Cleaner“ auf ebenso leise wie absurd melancholische Weise, welche Wirkung die perversen Auswüchse unseres kapitalistischen Systems auf den Menschen haben - sei es nun in Japan oder anderswo.“
(Deutschlandfunk, Sven Ricklefs)

„Okada der Puppenspieler, der sie zu Bambusquerflöte und Fasstrommel tickartig ihre Arme schlenkern, ihre Rümpfe drehen und ihre Beine zucken lässt, während sie ihren Text sprechen. Musik, Bewegung und Sprache sind kunstvoll asynchron choreografiert, wofür Okada bekannt ist. Die Figuren sind Gefangene ihrer unterdrückten Affekte. Sie können ihren Platz im System niemals verlassen.“
(Nachtkritik, Anna Landefeld)

 

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